Studenten können auch sparen

Sparen für Studenten

Willkommen zu meinem heutigen Beitrag zum Thema „Sparen für Studenten“. Jeder Mensch kennt dies eigentlich, dass er zu jung ist zum Sparen. Heute steht für mich mal eine Gruppe von Menschen im Fokus, die in jungen Jahren noch nicht wirklich über ein Einkommen verfügt und das Leben gerne mal genießt. In meinem privaten Umfeld bin ich schon auf den ein oder anderen Studenten getroffen, der manchmal ein kleines Geldproblem hatte. Dies kann natürlich viele Ursachen haben. Oftmals fehlt einfach die Übersicht über die Einnahmen und Ausgaben. An dieser Stelle kann ich dir nochmal meine Excel Datei empfehlen, die du hier findest: Excel Haushaltsbuch downloaden

Für Studenten gibt es aber auch Möglichkeiten Geld zu sparen. Das Hauptziel sollte hierbei ein finanzielles Polster sein, welches ich in meinem Beitrag „Finanzieller Schutz“ schon einmal beschrieben hatte. Doch wie genau können Studenten nun sparen?

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen von diesem Beitrag.

 

Wohnung

Als erstes möchte ich auf die Wohnungssuche eingehen, bei der du wirklich viel falsch machen könntest. Du solltest dich am Anfang fragen, ob du dir eine Wohnung überhaupt leisten kannst mit den Mitteln die dir noch zur Verfügung stehen. Somit steht die Planung deiner Einnahmen und Ausgaben an erster Stelle. Deine Einnahmen können sich aus BAföG, Kindergeld, Minijob oder Geld von den Eltern zusammensetzen.Verschaffe dir somit erstmal einen Überblick, welche Ansprüche du überhaupt hast. Solltest du nämlich keinen Anspruch haben, fällt das Ausziehen von zu Hause meistens aus. Sprich an dieser Stelle ruhig mit deinen Eltern, ob du für die Zeit des Studiums noch zu Hause wohnen darfst. Dies würde dir natürlich einige Kosten ersparen.

Solltest du dennoch ausziehen, dann versuche deine Einnahmen und Ausgaben gründlich zu planen, den die erste Einrichtung kostet meistens auch Geld. hierbei solltest du Möbel aus deinem bisherigen Zimmer ruhig weiter verwenden. Alternativ könntest du auch Möbel gebraucht über Ebay – Kleinanzeigen oder andere Flohmarkt Portale erwerben. Möbel sind zum Glück auch nicht mehr so teuer, sodass du auch die Prospekte deiner hiesigen Möbelhändler einmal anschauen solltest. Ein Tipp von mir wäre, dass du auf jeden Fall versuchen solltest schuldenfrei zu bleiben bei der Einrichtung deiner ersten Wohnung.

Die Lage deiner Wohnung kann auch sehr entscheidend sein. Innerhalb der Stadt ist es meistens teurer, als wenn du etwas außerhalb wohnst. Dafür würdest du aber ein Busticket benötigen, wenn dies nicht in den Semesterkosten enthalten ist. Hier musst du abwägen, was dir wichtig ist. Ein kleiner Tip von mir, ich finde kurze Wege zur Arbeit rechnen sich meistens mehr, da du auf ein Auto oder Busticket verzichten kannst. Ich selbst fahre seit Jahren mit dem Fahrrad zur Arbeit und auch in meiner neuen Wahlheimat Köln habe ich auf die Lage meiner neuen Wohnung geachtet.

Aber auch deine Erwartungen an die erste eigene Wohnung, können für Kosten sorgen, wenn diese zu hoch sind. Bereite dich darauf vor, dass du Abstriche machen musst. Die meisten Studenten leben in einer WG oder 1-Zimmer Wohnung. Freunde dich mit diesem Gedanken schon mal an. Er wird dich nämlich die nächsten Jahre begleiten. Das Studentenleben kann aber auch sehr positive Erlebnisse mit sich bringen. Hierbei kannst du Portale wie www.wg-gesucht.de nutzen. Ein Makler sollte denke ich nicht nötig sein, um eine Wohnung zu finden.

Beachte auch bitte die Kosten für den Umzug, wenn dir deine Familie oder Freunde nicht helfen können.

Universität & Leben

Wenn es um das Thema Studium geht, dann fallen natürlich auch Kosten für dein Studium an. Hierbei werden die meisten Kosten im Bereich Bücher auf dich zukommen. Hier hast du Dank Amazon zum Glück schon einen guten Anbieter, bei dem du viele Bücher gebraucht und original kaufen kannst. An dieser Stelle kann sich das Abo Amazon Prime Student für dich lohnen. Aber auch Ebay und die Bibliothek sind kostengünstige Alternativen, die du auf jeden Fall nutzen solltest. Da du an deiner Universität nicht alleine bist, kann es auch Sinn ergeben, mit Studenten aus höheren Semester Kontakt aufzunehmen, ob diese ihre alten Bücher günstig abgeben möchten.

Erstaunlicher sehe ich seitdem ich in Köln bin unheimlich viele Studenten mit einem Mac Book. An dieser Stelle frage ich mich immer, ob für ein Studium nicht eine kostengünstigere Alternative gereicht hätte. In einem meiner älteren Beiträge mit dem Thema Konsum – Wo fängt er an?, bin ich auf die Problematik der Statussymbole einmal eingegangen. Am Ende wirst du hauptsächlich Word, Excel, Powerpoint und PDF´s öffnen. Aber auch andere Gegenstände wie dein Handy müssen nicht unbedingt auf dem neusten Stand der Technik sein, damit du dein Studium schaffst.

 

Fixkosten

Bei den Fixkosten ergibt sich natürlich auch ein enormes Sparpotenzial. Solltest du deine eigene Wohnung  bezogen haben, oder in einer WG wohnen, könnt ihr euch wenn du oder jemand anderes BAföG bezieht von der GEZ befreien lassen. Hierbei hast du schon mal im Monat gerundet 18 € weniger an Belastung zu tragen.

Ein weiterer guter Tipp ist es, dir keinen Festnetzanschluss zuzulegen, da die meisten Handytarife eine Festnetzflat beinhalten. Des Weiteren könntest du dir das WLan mit deinem Nachbarn teilen, wenn dieser über genügend Bandbreite verfügt.

 

In einem früheren Beitrag habe ich natürlich auch etwas über den üblichen Brötchen und Kaffee Spartrick geschrieben. Plane deinen Tag im Vorfeld und bereite dein Essen für den nächsten Tag vor. Zudem kannst du für deinen wöchentlichen Einkauf eine Einkaufszettel führen und danach einkaufen. Ein weiterer Punkt sind die Stromkosten, die du durch vermeiden von angeschalteten Geräten im Standby – Modus deutlich senken könntest. Hierbei kannst du eine Steckdosenleiste mit einem Kippschalter verwenden.

 

Schlusswort

Zum Schluss noch einer meiner Meinung nach ziemlich guter Hinweis, der mir hier eingefallen ist.

Fang nicht an aufgrund von Stress während des Studiums zu Rauchen. 🙂

Vielleicht ergibt sich für dich ja auch die Möglichkeit mit einem kleinen Betrag einen ETF Sparplan einzurichten.

In diesem Sinne wünsche ich dir eine entspannte Woche.

Gruß Stefan

9 Kommentare
      • Lena
        Lena sagte:

        Hallo Stefan, Danke 🙂
        Im Moment investiere ich in Einzelaktien, aber der ein oder andere ETF wird die nächsten Monate dazu kommen.

        Viele Grüße

        Antworten
        • Stefan
          Stefan sagte:

          Guten Abend Lena,
          Das klingt interessant, welche Einzelaktien befinden sich denn in deinem Depot und wie lange hält du diese schon?
          ETF`s habe ich ebenfalls. Ab dem 01.01.2018 ändert sich bei der Comdirect jedoch etwas an den Gebühren.
          Viele Grüße
          Stefan

          Antworten
          • Lena
            Lena sagte:

            Ich habe im Juli diesen Jahres meine ersten Aktien gekauft: IBM. In paar Monaten plane ich Walt Disney dazu zunehmen und noch einen ETF auf den MDax dazuzupacken.
            VG

            Antworten
  1. Ex-Studentin
    Ex-Studentin sagte:

    Die Wahl des Studienortes macht viel aus. Ich habe doppelt so viel für mein Zimmer in Stuttgart gezahlt als eine Freundin in Wohnheim. Wäre ich in Hessen geblieben, hätte ich mit em Semesterticket sogar nach Hause fahren können.

    Ansonsten kann ich unterschreiben: Günstige Möbel reichen bzw. gebrauchte. Kochen lernen und Freunde einladen statt für 50 Euro feiern zu gehen. Kleidung nur in Maßen kaufen. Eine Hiwi-Stelle bessert nicht nur das Konto auf, sondern auch die Jobchancen.

    Liebe Grüße
    Jenny

    Antworten
    • Stefan
      Stefan sagte:

      Hallo Jenny,
      Ja da hast du Recht, der Studienort ist unheimlich entscheidend. Alleine in Köln sind die Mietpreise extrem hoch, wie ich während meiner Wohnugssuche gemerkt habe. Ich hab mir auch nur gedacht, dass ich mich an das Thema einfach mal herantrauen sollte, ohne das ich selber Student bin.
      Viele Grüße
      Stefan

      Antworten
  2. Sparkojote
    Sparkojote sagte:

    Hallo Stefan,

    Ich bin in der „glücklichen“ Position (?), nie Student gewesen zu sein. Ich habe eine Lehre gemacht und von Anfang an, selbst in der Ausbildung gutes Geld erhalten. Ausgelernt und frisch im Berufsleben, kann ich auch nicht über mein Gehalt klagen, ich verdiene momentan weitaus mehr als Freunde in selben Alter die einen anderen Berufsweg/Karriereweg eingeschlagen haben. Natürlich liegt das nicht nur am Gehalt, sondern auch am Business das ich betreibe und der Mentalität die ich zu Geld habe.

    Ich könnte mir aber Vergleichbare Situation vorstellen, dass wenn ich während der Ausbildung von zu Hause ausgezogen wäre, ich ähnliche Rahmenbedingungen wie ein Student hätte. Aber wenn ich daran denke kommen mir folgende Dinge in den Sinn:

    – Existenzprobleme, Rechnungen, Miete zeitgemäss zahlen etc.
    – Je nach dem kein stabiles Einkommen
    – Stress neben Studium lernen auch arbeiten, zumal meistens eine Arbeit die man nicht mag verfolgt wird und es nur des Geldes wegen ist.

    Ich muss zugeben keines dieser genannten Dinge habe ich jemals erlebt, sondern nur in einem Gedankenspiel ausgelegt. Momentan hätte ich zudem so viel an Assets bzw Networth das ich sicherlich 2 oder mehr Jahre davon leben könnte, mit meinem derzeitigen Lebenstil.

    Finde das ganze ein sehr interessantes Thema.

    Grüsse
    Thomas

    Antworten
    • Stefan
      Stefan sagte:

      Guten Abend Thomas,
      Ich bin der Meinung, dass ein Studium heute kein Muss mehr ist, um beruflich erfolgreich zu sein. Natürlich ist das Gehalt auch immer von der Branche abhängig. Dies kann sich aber im Laufe der Zeit auch mal ändern. Ich hab natürlich vom Arbeitsmarkt in der Schweiz keine Ahnung, aber es wird schon Ähnlichkeiten zu Deutschland geben.
      Die eigene Situation kann sich natürlich mit einem frühen Auszug deutlich ändern. Zum Beispiel habe ich selber auch nie einen Festnetzanschluß, da ich diesen einfach für nicht mehr zeitgemäß halte.
      Viele Grüße
      Stefan

      Antworten

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