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Einleitung zum Kauf von SAP

SAPSAP zählt zu den bekanntesten Unternehmen weltweit, welches Lösungen für die Optimierung von Geschäftsprozessen anbietet. Diese Lösungen betreffen die Bereiche Buchführung, Controlling, Einkauf, Vertrieb, Produktion, Lagerhaltung und Personalwesen. Der Abkürzung SAP steht für „Systeme, Anwendungen und Produkte in der Datenverarbeitung“.

Ich selbst habe beruflich mit den Bereichen Lagerhaltung, Produktion und Buchführung zu tun. In seltenen Fällen komme ich mit dem Personalwesen in Berührung.

In meinem Depot fehlte mir zudem noch ein Wert aus dem Segment der Softwareanbieter. Mit SAP habe ich nun den ersten Wert dazu im Depot. Ich denke, dass sich in Zukunft auch eine Microsoft in mein Depot verirren wird.

 

Vorstellung des Unternehmens

SAP ist ein deutsches Unternehmen, welches seinen Firmensitz in Walldorf hat. Das Unternehmen wurde 1972 durch fünf ehemalige Mitarbeiter von IBM gegründet. Darunter ist auch Dietmar Hopp vertreten, welcher im deutschen Fußball mit dem Verein TSG Hoffenheim in Verbindung steht.

Die erste Firma, bei der die Software von SAP zum Einsatz kam, war das Nylonfaserwerk von „Imperial Chemical Industries“. Schon in diesem frühen Stadium gelang der Wandel zu einer Standartsoftware für die Bereiche Auftragseingang, Materialbedarfsplanung und Rechnungsgestellung. SAP ist seit 1988 eine Aktiengesellschaft und wurde an der Frankfurter und Stuttgarter Börse gelistet. Mittlerweile trägt die Aktie sogar das Kürzel SAP SE, welches für eine Europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea) steht.

SAP ist ein weiltweit operierendes Unternehmen und beschäftigte Ende 2017 rund 88.500 Mitarbeiter.

 

Produkte

SAP ist mit seiner Standartsoftware wie oben bereits beschrieben sehr breit aufgestellt, da diese Software in vielen verschiedenen Bereichen zu angewendet werden kann. Des Weiteren wurden in den letzten Jahren viele kleinere Unternehmen dazugekauft, welche das Portfolio sehr gut erweitern. Hierbei kann man die bisher größte Übernahme von „Concur“, einem Reise- und Reisekostenmanagement Unternehmen, in Höhe von 8,3 Mrd. USD nennen. Die Software von SAP ermöglicht es die unterschiedlichen Bereiche in einem Unternehmen zu verknüpfen, bei der alle Mitarbeiter und Bereiche auf die gleichen Daten zugreifen. Dieser Arbeitsprozess wird durch eine Datenbank gewährleistet, welche in Echtzeit betrieben wird.

Anbei ein paar Beispiele, in welchen Bereichen die Software verwendet werden kann. Dazu zählen z.B. Fertigungsunternehmen aus den Bereichen Automobil-, Luftfahrt- und der Maschinenbauindustrie. Aber auch im Gesundheitswesen, Einzelhandel, Großhandel und Chemiesektor kommt die Standartsoftware zum Einsatz.

Im Öffentlichen Dienst, dem Bankenwesen und bei Versicherungen hat SAP mit seiner Standartsoftware ebenso Einzug gehalten.

Die Software lässt sich zudem an die individuellen Bedürfnisse eines jeden Unternehmens anpassen. Laut dem letzten Konzernbericht aus dem Jahr 2017 hat die Digitalisierung im Jahr 2017 eine enorme Dynamik aufgenommen, von der auch SAP in Zukunft profitieren wird. So konnte man weltweit viele neue Kunden gewinnen.

 

Geschäftsfelder & Forschung

SAP Labs DividendeneinnahmenSAP bietet somit seinen Kunden eine individuelle Lösung für deren Betriebsabläufe. Hierbei lässt sich das Geschäftsmodell in drei wesentliche Felder unterteilen. Software, Service und Support. Des Weiteren stellt SAP die dafür benötigten Cloudspeicher zur Verfügung. Somit bindet das Unternehmen die Kunden mit der Software auch an den dafür nötigen Cloud-Service.

SAP verfügt zudem über eines der größten Netzwerke mit anderen Unternehmen, bei der man an neuen zukunftsweisenden Technologien arbeitet. Zu diesen Unternehmen zählen z.B. Cisco, Hewlett-Packard, Intel, IBM, AMD, ….(etc).

Damit dem Kunden auch der beste Support zukommt, forscht und entwickelt SAP in weltweit 16 sogenannten SAP Labs. Von diesen 16 Forschungseinrichtungen befinden sich drei in Deutschland. In diesen Einrichtungen entwickelt und verbessert SAP sein Kernprodukt ständig weiter. Durch diese Labs wird zum Beispiel das Wachstum von SAP und die Einführungszeiten beim Kunden gefördert bzw. verkürzt.

Die Kunden gliedern sich in kleine, mittlere und große Unternehmen. Hierbei konkurriert SAP mit diversen weiteren Anbietern auf dem Markt. Hierzu gehören zum Beispiel Oracle, Microsoft und Sage.

Kennzahlen

Kommen wir nun zu den Zahlen, welche sehr deutlich dafür sprechen in dieses Unternehmen zu investieren. Zum einen ist der Umsatz von in 2011 von 14,3 Mrd. Euro auf 23,5 Mrd. Euro mit Ende 2017 angewachsen. Dies entspricht einem durchschnittlichen Wachstum von rund 9,5%/Jahr.

Im gleichen Zeitraum ist der Gewinn von 3,4 Mrd. Euro nach Steuern auf 4,0 Mrd. Euro gestiegen. Durch die immer zunehmender Digitalisierung denke, dass Umsatz und Gewinn hier noch deutlich zunehmen werden. Die weltweite Ausgangssituation in der Wirtschaft könnte für SAP nicht besser sein. Ein Ziel, welches SAP sehr stark vorantreibt ist der Gewinn von neuen Kunden in den Schwellenländern.

Diese Ausgangssituation wird zudem durch die sehr gute Eigenkapitalquote gestützt. Diese liegt bei rund 60%.

Die Dividendenpolitik von SAP lässt zudem noch einige Steigerungen nach oben hin zu, da das Pay Out Ratio in den letzten Jahren unter 40% lag. Für das Jahr 2018 wurde zudem die 8. Steigerung in Folge angekündigt. Auf der Hauptversammlung 2018 wird eine Dividende von 1,40€ vorgeschlagen. Dies beinhaltet auch ein Pay Out Ratio von 41%. Man peilt für die Zukunft an, dass Pay Out Ratio kontinuierlich über 40% zu halten.

Der derzeitige Vorschlag der Dividendenerhöhung entspricht einer Steigerung von rund 12%. Derzeit liegen die Durchschnittswerte auf 10 und 5 Jahre gesehen bei 10,41% und 9,50%.

SAP Dividendenblog Dividendeneinnahmen Aktien und Börse

Fazit

Die Aktie erscheint laut Aktienfinder jedoch etwas  hoch bewertet zu sein. Am 27.02.2018 hat sich der SAP Chef es jedoch zum Ziel gemacht, den Kurs in den nächsten acht Jahren zu verdreifachen. Ich denke, dass dies mit weiterem Wachstum in der aktuellen Größenordnung, weiteren Dividendenerhöhungen und Aktienrückkaufprogrammen möglich ist. Die Digitalisierung wird zudem immer weiter voranschreiten und ich denke das SAP hier weiterhin am Ball bleiben wird, wenn sich die wirtschaftliche Gesamtsituation auf der Welt nicht deutlich verschlechtert. Auch durch die jüngste Übernahme im Cloud Bereich von „Callidus Cloud“, baut SAP seine Dominanz in diesem Bereich weiter aus und könnte einer der Weltmarktführer werden. Ebenso hat der Chef Bill McDermott angekündigt den Markt für Vertriebssoftware, in dem „Salesforce“ eine dominante Position einnimmt, stärker zu forcieren.

Man hat es zudem geschafft die Marktkapitalisierung von SAP seit 2010 zu verdreifachen. Sollte SAP dies noch einmal schaffen, dann wäre SAP 2026 rund 300 Mrd. Euro schwer. Ich denke, dass sich SAP in den nächsten Jahren weiterhin positiv entwickeln wird.

Ich habe mir somit 30 Stück zum Preis von 84,18€/Stück gekauft. Die Gesamtinvestitionssumme betrug demnach 2.525,40€.

Dies war mein 9. Kauf im Jahr 2018 und der neue Depotwert beträgt somit 47.044,99€.

Ich hoffe dir hat dieser Beitrag gefallen und du schaust in Zukunft öfter auf meinem Blog vorbei.

 

Beste Grüße

Stefan

 

 

Quellen:

www.wikipedia.org

www.aktienfinder.net

www.finanzen.net

 

 

*Bei den beworbenen Produkten auf meinem Blog handelt es sich um Affiliate Links, bei denen ich einen kleinen Anteil an Provision erhalte.t. Für dich hat dies keinen Nachteil. Du unterstützt damit nur meine Arbeit mit dem Blog und trägst zu dessen Weiterentwicklung bei.

7 Kommentare
  1. Steffen84
    Steffen84 sagte:

    Hallo Stefan
    Sehr guter Artikel der auch die Hintergründe ein wenig durchleuchtet.

    Ich arbeite in der Industrie und da gibt es kaum noch Firmen die kein SAP haben von daher kann bzw. Konnte ich das Wachstum live miterleben.

    Habe SAP auch auf der Watchlist aber ist mir aktuell zu teuer.

    Gruß Steffen

    Antworten
    • Stefan
      Stefan sagte:

      Halle Steffen,
      Die Hintergründe sind wirklich nur ganz grob beschrieben.
      Ich selbst habe bisher einen Rollout von SAP bei meiner Firma mitgemacht, der nicht immer reibungslos verlief. Aber hier spielen natürlich die individuellen Anforderungen, welche gestellt werden eine entscheidende Rolle. Aus diesen schwierigen Kandidaten kann SAP jedoch lernen es in Zukunft besser zu machen.
      Viele Grüße
      Stefan

      Antworten
  2. Alexander
    Alexander sagte:

    Hallo Stefan,
    ich denke, SAP ist so eine Firma, die man gar nicht groß zu analysieren braucht und als Laie eh nicht kann.
    Kaufen, liegen lassen und bei Kursschwächen nachkaufen. Kann man nicht viel falsch machen.
    Sollte ich mir vielleicht ins Familiendepot legen.

    VG Alexander

    Antworten
  3. Jung in Rente
    Jung in Rente sagte:

    Moin Stefan,

    auch ich sehe SAP als absoluten Wachstumsgaranten an. Es stimmt zwar, dass die Aktie derzeit nicht sonderlich günstig ist. Sollten sich die Pläne von SAP-Chef McDermott jedoch tatsächlich bewahrheiten, wird man es in den kommenden Jahren sicherlich bereuen, nicht zu den heutigen Kursen zugeschlagen zu haben. Es handelt sich in meinen Augen also schon gewissermaßen um eine kleine Wette. Diese bin ich aber gerne bereit einzugehen.

    – David

    Antworten
    • Stefan
      Stefan sagte:

      Hallo David,
      vollkommen richtig, dass ist eine Wette. Das Geschäftsmodell ist einfach sehr gut und zudem auch auf dem Markt etabliert, sodass ich keine großen Gefahren sehe, sollten die Ziele nicht erreicht werden.
      Beste Grüße
      Stefan

      Antworten

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  1. […] gelegt. Die Investitionssumme betrug 2525,40 €. Weitere Informationen zum Kauf findest du in dem Kaufbeitrag von […]

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