Nachteile der Dividendenstrategie

Die Nachteile der Dividendenstrategie

In dem Beitrag „Warum ich die Dividendenstrategie anwende„, hatte ich bereits angekündigt, dass ich auch einmal über die Nachteile der Dividendenstrategie schreiben möchte. Herzlich Willkommen also auf meinem Blog zum Beitrag über die Nachteile der Dividendenstrategie. Jede Strategie hat ihre Vor- und Nachteile, die man sich auf jeden Fall vor Augen führen sollte. Jeder Anleger hat ja zudem auch seine eigenen Vorstellungen vom Aufbau seines Depots und dem stetigen Vermögensaufbau. Zudem möchte ich auch vermeiden, dass das Gefühl entsteht, die Dividendenstrategie ist das einzig wahre. Kommen wir nun aber zu den Nachteilen.

 

Diversifikation

Mit 40-50 Einzelwerten im Depot ist man definitiv nicht ausreichend diversifiziert. Man kann gar nicht alle Branchen und Marktsegmente mit dieser Strategie abdecken. An dieser Stelle ist ein ETF in vielen Fällen die bessere und einfachere Lösung. Zumal man auch viele kleinere Werte aus Europa und den USA gar nicht betrachtet. Man spricht hier von den sogenannten „Small Caps“. Diese fallen leider bei der Betrachtung von Unternehmen, welche eine Dividende zahlen unter den Tisch, da hier oft keine gezahlt wird. Aber auch die Entwicklungsländer fallen hierbei komplett unter den Tisch.

 

Performance

Die Performance bei der Dividendenstrategie ist natürlich auch nicht sehr sehenswert, da man nie den Markt schlagen wird. Es gibt vielmehr um den konstanten Rückfluss von Kapitalerträgen. Auch die Kursgewinne halten sich in Grenzen, wenn man sich zum Beispiel mal Coca Cola anschaut. Da ähnelt der Graph auf 3 Jahre gesehen dem Grund des Atlantik.Langsam ernährt sich halt das Eichhörnchen. Auch die Steuern, welche im nächsten Punkt erwähnt werden drücken auf die Performance.

 

Steuern

Die Besteuerung der Dividenden geschieht sofort mit Ausschüttung. Bei Dividenden aus dem Ausland fällt sogar eine Quellensteuer an, die man mit Anträgen je nach Land mindern oder zurückfordern kann. Unser Staat gibt uns zudem die Möglichkeit die Quellensteuern auf die Abgeltungssteuer anrechnen zu lassen, sodass bei Überschreitung der 801€ oder 1602€ Freistellungsauftrag für verheiratete nur noch die Differenz besteuert wird.  Des Weiteren gibt man bei der Dividendenstrategie den Steuerstundungseffekt durch die Besteuerung bei Ausschüttung auf. Solltest du in ETF investieren, kann ich dir den Rat geben, dich ab 01.01.2018 mit der Besteuerung deiner ETF`s neu auseinander zu setzen.

 

Gebühren

Dadurch das die Erträge nicht im Unternehmen verbleiben entstehen neue Ordergebühren, wenn du das Geld weiter anlegen möchtest.

 

Hohe Dividendenrenditen

Eine hohe Dividendenrendite ist natürlich nicht alles, da man qualitativ schon auf die Unternehmen achten sollte, welche man sich ins Depot legt. Es wäre nämlich sehr unglücklich, wenn das Pay-Out Ratio bei 100% oder mehr liegen würde. Dies würde nämlich bedeuten, dass das Unternehmen die Dividende aus der Substanz heraus zahlt. Hier könnte eine Kürzung der Dividende im Anmarsch sein. Aber auch eine höhere Verschuldung ist hierbei denkbar, da die Dividende vielleicht auch durch einen Kredit/Anleihe finanziert sein kann.

 

Fazit

Alles hat seine Vor- und Nachteile und jeder muss für sich selber herausfinden, was für ihn tragbar ist. Hierfür empfiehlt sich die gute alte Pro/Kontra Liste, auf der alle Argumente gesammelt werden. Nach der Sammlung bewertet man jedes Argument auf Plausibilität von 1 bis 3. Die Seite mit der höchsten Gesamtsumme entscheidet dann über den Ausgang der Entscheidung für oder gegen die Strategie.

Ich hoffe dieser Beitrag hat dir geholfen und du schaust öfter mal auf meinem Blog vorbei. In den Kommentaren kannst du mir gerne Kritik oder Lob aussprechen. Vielleicht habe ich sogar einen wichtigen Punkt nicht benannt und du möchtest ihn ergänzen. In diesem Sinne bis bald.

 

Gruß Stefan

19 Kommentare
  1. Krz
    Krz sagte:

    Dividenden haben halt den psychologischen Vorteil, dass man etwas zurück bekommt. Passives Einkommen. Zumindest mich motiviert dies viel mehr, als die Wertentwicklung thesaurierender Fonds. Und wenn die Kurse in 20 Jahren abrauchen, habe ich bis dahin zumindest einen guten Anteil des investierten Kapitals zurück erhalten und kann auch mit Kursverlust verkaufen.

    Antworten
    • Stefan
      Stefan sagte:

      Guten Morgen,
      Ja die ETF`s… Im April hatte ich ja die Strukturierung der ETF`s geändert und die alten Werte alle behalten. Ich denke aber, dass ich hier jetzt doch ausmisten werde. Der Hauptgrund liegt in der Besteuerung.
      Ich denke da noch bis Dezember drauf rum und dann mal sehen, wie ich mich entscheide.
      Dies nicht falsch verstehen, die ETF`s MSCI World, EM und EuroStoxx 600 werden weiter bespart und ich schau mir das mal mit der neuen Besteuerung im Jahr 2019 an. Praktische Erfahrungen finde ich immer sehr lehrreich und das Geld ist ja nicht weg.
      Kommt Zeit – Kommt Rat 🙂
      Gruß Stefan

      Antworten
      • Stefan
        Stefan sagte:

        Guten Morgen Joerg,
        Ich gehe hiermit auch auf deinen Kommentar unter dem anderen Beitrag ein, da ich da nicht drauf geantwortet hatte, da dieser Artikel auch noch kommen sollte. Bzw beide waren vor 3 Wochen schon geschrieben.
        Erstmal solltest du niemanden dafür veruteilen, wie er investiert oder dies als Blödsinn bezeichnen. hier gilt für mich der Grundsatz „Leben und Leben lassen“. Dies bitte hier so handhaben.
        Inhaltlich hast du mit deiner Begründung recht. Wenn der Anleger sich für einen Weg entscheidet, weil er ihm gefällt, dann wird er sich schon dabei etwas gedacht haben. Ich kann versuchen die nächste super Apple Aktie zu picken, die mit ihrem Produkt auf dem Markt vollkommen einschlägt und wo der Kurs + Dividenden durch die Decke gehen. Dies kann aber nicht jeder Anleger leisten. Zum einen was den Zeitfaktor angeht und zum anderen hängt dies von der eigenen Risikoneigung ab. Es muss somit ein Kompromiss stattfinden. Im Artikel sind die negativen Punkte benannt. Der Anleger muss dies mit sich selbst in Einklang bringen. Hier greift für mich das Stichwort Eigenverantwortung.
        Ich kann für mich sagen, dass ich abgewogen habe und diesen Weg unter der Berücksichtigung der Nachteile in Kauf nehme.
        In dem Artikel über die Vorteile geht es schließlich um meine Vorteile von meinem Standpunkt im Leben aus. Es ist ja auch keine wirklich passive Strategie. Ich muss aktiv Aktien analysieren, kaufen und im Auge behalten. Die Dividenden laufen daneben vollkommen passiv. Ja dieser Mix geht auf kosten der Performance. Der Vergleich linke Tasche und rechte Tasche ist mir bekannt.
        Der Artikel vom Finanzwesir ist mir ebenfalls bekannt. Ich hatte mich mit ihm auf der Invest darüber unterhalten. Jeder ist am Ende für sich selber verantwortlich. Niemand kann für jemand anderen die Verantwortung übernehmen.
        Vielleicht entwickel ich mich durch die Zeit mit der Dividendenstrategie nochmal weiter und nehme auch mal andere Werte in mein Portfolio auf. Dies in Bezug auf die Nennung von Biotech Unternehmen, digitale Revolutionäre etc.
        Ausschließen sollte man dies nicht und eine Änderung der Meinung ist in meinen Augen legitim, wenn man sich selbst gegenüber ehrlich genug ist die Gründe auch offen preiszugeben. Aktuell ist dies für mich so wie es ist tragbar.
        Ich glaube ich müsste alles erwischt haben. Wenn nicht einfach nachfragen.
        Beste Grüße
        Stefan

        Antworten
      • Krz
        Krz sagte:

        Hallo Jörg,

        danke. Ich lese die genannten Blogs ebenfalls und kenne die Artikel.

        Ich formuliere es mal so: Was braucht man um Vermögen aufzubauen? Eine möglichst hohe Sparrate.

        Ich bin von Natur aus genügsam, meine Frau nicht. Da meine Frau Dividenden aber total motivierend findet, investieren wir bevorzugt in ausschüttende ETF.

        Die höhere Sparrate rechtfertigt für mich einen eventuellen Renditeverzicht gegenüber thesaurierenden ETF. Wenn es den überhaupt gibt. Daran scheiden sich ja die Geister. Und falls ja, ist mir das auch egal, denn ich finde Dividenden auch super. 🙂

        Antworten
  2. Marco
    Marco sagte:

    Hallo Stefan,

    ich habe erst kürzlich deine tolle Seite gefunden.
    Interessant finde ich auch deine Prognose der Dividende über mehrere Jahre. Nun stehen aber auf verschiedenen Seiten verschiedene Werte für die geplanten Dividenden 2017. Mal werden 140Euro als Prognose angegeben mal 132Euro usw…
    Auf der Seite https://www.wertpapier-forum.de/topic/51337-mein-depot-wird-2-jahre-eure-meinung/?page=2 mache ich ab und zu auch mal ein kurzes Update über mein Depot.
    Gruß Marco

    Antworten
    • Stefan
      Stefan sagte:

      Guten Morgen Marco,
      Die Soll/Ist Werte beziehen sich auf die Entwicklung bei den oben angegebenen Parametern mit 6.000€ Startkapital, 200€ monatlicher Sparrate, 3% Div. Rendite und 8% Div. Steigerung.
      Die 140€ sind eine Zielmarke, die ich mir selber gesetzt habe. Für 2018 werde ich diese natürlich deutlich steigern.
      Ein tolles Depot hast du dort. Siemens ist natürlich auch eine feine Aktie und dann noch als Mitarbeiter. Du müsstest dort einige Vergünstigungen bekommen.
      Fresenius finde ich als Wert für ein Dividendendepot zudem auch sehr interessant. Die stehen bei mir auf der Watchlist.
      Gruß Stefan

      Antworten
  3. Pascal
    Pascal sagte:

    Das Problem ist, dass es keine fest definierte Dividendenstrategie gibt. Deshalb macht auch ein Pro/Kontra an dieser Stelle keinen Sinn. Vielmehr müsste man sich seine eigene Dividendenstrategie definieren. Darüber lässt sich dann auch diskutieren.
    Für mich ist eine Dividendenstrategie, eine Strategie die einen raschen Vermögenswertzuwachs mit Ausschüttungen kombiniert und zukünftig! einen kräftigen Einkommensstrom bildet. Deshalb fallen aus meiner Definition von Dividendenstrategie auch Werte wie Coca Cola, P&G und Co raus. Ein hoher zukünftiger Einkommensstrom ist damit schlicht nicht möglich aufgrund fehlendem Unternehmenswachstum. So können selbst Werte ohne Dividende (oder mit geringer) viel besser in die Dividendenstrategie passen, da ich zukünftig hohe Ausschüttungen erwarte (z.b. Zooplus, Fresenius, Danaher). Facebook ist aus meiner Sicht z.b. ein 10x besserer Dividendenwert als Coca Cola.
    Es gibt eben keine einheitliche Dividendenstrategie.
    Da die meisten sich von diesem Wort in die Irre führen lassen und sofort an Titel wie Coca Cola denken, werden auch die meisten mit dieser “Strategie“ sehr schlecht abschneiden.

    Antworten
    • Stefan
      Stefan sagte:

      Hallo Pascal,
      Vielen Dank für deinen Beitrag und das du auch noch herausstellst, dass sich die Dividendenstrategie jeder selber definieren muss. Ich bin mir nicht sicher, ob ich derzeit schon Fresenius in einer Auswertung mal erwähnt hatte. Jedenfalls steht dieser Wert seit 2 Wochen in meinem Notizbuch, da ich im Jahr 2018 etwas mehr in Wachstuswerte investieren möchte, die auch schon eine Dividende zahlen und wo erkennbar ist, dass diese auch weiter steigt.
      Viele Grüße
      Stefan

      Antworten
  4. Ingo von Mission-Cashflow
    Ingo von Mission-Cashflow sagte:

    Ich möchte gar nicht auf die einzelnen Punkte eingehen, ob diese falsch oder richtig sind, vielmehr sollte jeder seine eigene Strategie entwickeln. Je nach Alter zum Beispiel sind die Nachteile keine Nachteile mehr.

    Ich selbst mische die reine Dividendenstrategie mit Dividendenwachstum, da ich noch ein wenig Zeit habe, um das Ganze wachsen zu lassen. Mal schauen wo es hinführt …

    Antworten
    • Stefan
      Stefan sagte:

      Hallo Ingo,
      Ich denke auch, dass der Artikel über die Vorteile meinen Standpunkt klarmacht. Der Artikel über die Nachteile sollte lediglich zur Nennung von den negativen Aspekten sein, damit der Leser im Bild ist, dass er auf etwas verzichtet bei dieser „Strategie“.
      Beste Grüße
      Stefan

      Antworten
  5. Ted & Toro
    Ted & Toro sagte:

    Hallo Stefan,

    vorweg eine Frage in eigener Sache: Wo bist du zur Berufsschule während deiner Ausbildung zum Fluggerätmechaniker gegangen? 🙂 Ok, zum eigentlichen Thema:

    Wir sind u.a. auch „Coca Cola-Eichhörnchen-Aktionäre“ und finden den Vergleich mit dem Grund des Atlantiks absolut passend. Hier sollten wir einfach alle Menschen zum weiteren Trinken dieser vorzüglichen Brause animieren, und das stetig! 😉

    Wir finden übrigens (und das ist rein individueller Natur und keine Kritik), dass 50 Einzelwerte eine durchaus ausreichende Diversifikation darstellen. Du hast letztens über das Aufstocken von Procter & Gamble geschrieben. Nicht nur diese Aktiengesellschaft ist bereits in sich sowohl global (auch Entwicklungsländer) als auch über die Produkt- und Markenpalette stark diversifiziert. Dasselbe trifft natürlich für viele Unternehmen aus (benachbarten) Branchen zu.

    Für normalsterbliche Privatinvestoren würde das bedeuten, dass ETFs als einzige Investitionsmöglichkeit verbleiben würden, da 40-50 Aktiengesellschaften kein Berufstätiger (mit „Hobbys“ und einer Familie, neben der Börse) wirklich im Blick behalten kann. Das sehen wir tatsächlich (unter Berücksichtigung einer vorher qualitativ hochwertigen Auswahl) anders. Wir besitzen ca. 20 Einzelwerte (und ETFs). Das eine schließt ja nicht das andere aus. 🙂

    Das nur ETFs für die meisten Menschen möglicherweise sinnvoller sind, hast du ja bereits sinngemäß geschrieben. Das sehen wir genauso. 🙂

    So, und zum Abschluss: In „unserer Börsen-Welt“ gibt es ja kein richtig oder falsch, alles hängt von den subjektiven „Wohlfühlwünschen“ ab. Unser Weg ist nicht der einzig wahre, logisch. Gut, würde jemand seine 10.000 Euro NUR in Borussia-Dortmund-Aktien investieren (da er der größte Fan auf der Welt ist), dann wäre wohl ganz harte Kritik richtig platziert. 😉

    Liebe Grüße vom Pelzigen und Behörnten

    Antworten
    • Stefan
      Stefan sagte:

      Guten Tag Ted und Toro,

      Ich habe meine Ausbildung über meinen Arbeitgeber gemacht ,der eine Kooperation mit Airbus hat. Es gab so gesehen keine richtige Berufsschule, da alle Inhalte in 21 Monaten durch Airbus vermittelt worden sind. Die Abschlussprüfung wurde dann von der IHK abgenommen, wie bei allen anderen Lehrlingen zu den gegebenen Zeiten in ganz Deutschland auch.

      Deine Intention zum Thema Diversifikation verstehe ich nicht, da mir da der Anknüpfpunkt fehlt. Bitte das noch einmal näher ausführen.
      Die Diversifikation von Unternehmen anhand von Produkten und Ländern ist mir schon klar und diesen Punkt konnte ich nachvollziehen. Procter & Gamble habe ich nicht jedoch aufgestockt. Ich habe meine erste Position erworben.

      ETF`s sind eine Möglichkeit, um an der Börse aktiv zu sein bzw. den Einstieg zu finden. Sie sind ja an sich voll kommen passiv. Man sollte jedoch nicht die Augen vor anderen Produkten verschließen. Was für jeden Einzelnen das richtige Produkt ist, kann ich nicht festlegen. Dies muss jeder für sich selber herausfinden. Ein ETF ist aber aufgrund der breiten Streuung kein schlechter Einstieg in die Thematik Börse.

      Naja und in Aktien von Dortmund würde ich nicht investieren 😀

      Beste Grüße
      Stefan

      Antworten
      • Ted & Toro
        Ted & Toro sagte:

        Hallo Stefan,

        unsere Aussage bezüglich der Diversifikation knüpfte an folgende Aussage von dir an: „Mit 40-50 Einzelwerten im Depot ist man definitiv nicht ausreichend diversifiziert.“ (unter Berücksichtigung des Hauptthemas @Dividendenstrategie).

        Wir persönlich sehen das einfach anders bzw. sehen keinen Mehrwert in noch mehr Einzelwerten. 40-50 Titel global engagierter Großkonzerne, mit einem soliden finanziellen Sockel aus verschiedenen Branchen. Glaubst du an die Apokalypse? 😉

        Klar können sogar Coca Cola, Johnson & Johnson, Colgate-Palmolive, McDonalds und/oder Procter & Gamble etc. in die Pleite rutschen (was an sich momentan unwahrscheinlich erscheint), aber wenn wir das auf 40-50 grundsolide Titel verschiedener Branchen beziehen, ist dann keine ausreichende Diversifikation vorhanden?

        Zumindest hier sehen wir keinen Nachteil der Dividendenstrategie, das war lediglich unsere Aussage (und dass man irgendwie ja doch [indirekt] an den Entwicklungsländern partizipiert). 😀

        Bei den anderen Nachteilen teilen wir übrigens deine Aussagen, das nur am Rande. 🙂

        „Naja und in Aktien von Dortmund würde ich nicht investieren 😀“ Warum nicht? 😉

        Liebe Grüße von Ted & Toro

        Antworten
  6. Stefan
    Stefan sagte:

    Hallo Ted und Toro,
    Ich stand da was auf dem Schlauch, aber jetzt hab ich es. Der Hauptgrund, warum ich nur eine geringe Anzahl von 35-40 Einzelwerten favorisiere ist einfach die mangelnde Zeit. Irgendwo sind einfach die Grenzen des menschlichen erreicht.
    Ein MSCI World ETF im Vergleich beinhaltet circa 1600 Werte. Diese Diversifikation ist in meinen Augen attraktiv. Somit bleibt der Nachteil im Bezug zur Dividendenstrategie bei der Diversifikation bestehen. Eine Betrachtung im Hinblick auf Branchen würde in meinen Augen auch zu einer guten Diversifikation mit der oben genannten Anzahl an Unternehmen bei der Dividendenstrategie führen. An dieser Stelle muss jeder selber wissen, wonach er diversifiziert. Es besteht sogar die Möglichkeit dies nach Ländern zu tun. Ja diese Unternehmen erwirtschaften Teile ihrer Umsätze in Entwicklungsländern. Hauptsächlich entstehen die Umsätze bei allen oben genannten Unternehmen in den USA. Demnach besteht hier ein Risiko, da ein Rückgang der Umsätze in den USA niemals durch Entwicklungsländer aufgefangen werden könnte.
    „Glaubst du an die Apokalypse?“ Ich bin nicht gläubig und an das Einzige was ich glaube ist mein Kontostand.
    „Naja und in Aktien von Dortmund würde ich nicht investieren“ „Warum nicht?“ Ich bin auf Kohle geboren, um als Schalker zu sterben. Da kauft man sich keine Aktien von Dortmund.
    Beste Grüße
    Stefan

    Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.