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Nachkauf Starbucks

Im Leben läuft nicht immer alles stringent nach einem linaeren Plan, welchen man sich vorher zurecht gelegt hat. Deshalb muss man manchmal Umwege in Kauf nehmen, damit man an sein Ziel kommt. Selbstverständlich spielen auch Rückschläge eine entscheidende Rolle. Ein linearer Verlauf des Lebens wäre auf Dauer auch ziemlich langweilig und eintönig. Alles was geplant wird, würde somit dann auch tatsächlich stattfinden. Der Reiz der Herausforderung geht somit verloren. So kam es dazu, dass ich mich am 16.07.2018 für einen Nachkauf bei Starbucks entschieden habe.

Ich habe in den vergangenen Wochen mit einigen Unternehmen, welche zu einem Nachkauf anstehen könnten geliebäugelt. Zur Auswahl standen AT&T, General Mills und 3M. Aber auch ein Neukauf in Form der Deutschen Post hätte mich gereizt. In meinem Depot fehlen in meinen Augen derzeit auf jeden Fall noch die Bereiche Versicherung, Logistik, Versorger und Tabak.

Anbei nochmal der Link zum Beitrag von meinem ersten Kauf von Starbucks: Erstkauf Starbucks




 

Marktumfeld

Es kam aber anders, da sich Starbucks zu einem kleinen Kursrutsch Mitte Juni durchringen konnte. Wir reden hier von einem Kursrutsch von ca. 15%. So etwas passiert natürlich nicht ohne Grund. Auslöser war die News, dass Starbucks 150 Läden in den USA schließt.

In meinen Augen ist dies völlig normal, da die USA der Hauptmarkt von Starbucks sind. Es war nur eine Frage der Zeit, bis auf diesem Markt eine Sättigung einsetzt. In den anderen Märkten ist Starbucks letztendlich immer noch auf einem Wachstumskurs. Der Kursrutsch kommt somit durch das Handeln der Anleger zustande. Der Anleger hinterfragt diesen Wert und Starbucks erlebt gerade die Transformationen von einem Wachstumswert zu einem Unternehmen, welches sich am Markt etabliert hat. Viele stoßen diesen Wert ab, da Sie für Starbucks eine schlechte Zukunft vorhersehen.

Ich für meinen Teil denke, dass das Geschäftsmodell mit teurem Kaffee in einer gemütlichen Location von den Kunden weiter angenommen wird. Natürlich gibt es viele verschiedene Starbucksfilialen, die man nicht direkt miteinander vergleichen kann. In Bahnhöfen oder an Flughäfen zum Beispiel wird viel Laufkundschaft generiert, welche auf den nächsten Zug oder Flieger wartet. Durch das sehr stressige Umfeld ist hier der Faktor an Entspannung weniger hoch. Das Geschäft in der Innenstadt bietet wiederum eine exzellente Mischung aus Entspannung und Wohlfühlen. Dazu noch ein paar gemütliche Sessel, einer Steckdose und W-Lan.

 

Übernahme

Die bekanntgegebene Übernahme von einem Geschäftsteil durch Nestle zeigt, dass die Wahrnehmung durch andere Unternehmen vorhanden ist. Vorteile ergeben sich aus diesem Deal für beide Seiten. Die Marke Starbucks erlangt dadurch wesentlich mehr Bekanntheit und erzeugt eine größere Masse an potenziellen Kunden. Aber auch die vergangenen Expansionen in Tankstellen und in die Regale von Supermärkten sorgen für eine größere Bekanntheit der Marke. Für den Kunden spielt natürlich auch der Lifestyle eine Rolle, dass man seinen Kaffee bei Starbucks kauft. Wir leben halt in einer Zeit, in der der Konsum von gewissen Produkten und Marken bei einigen Menschen für eine Steigerung des Selbstwertgefühls sorgt.




 

Schlusswort

Ein weiterer Grund für den Nachkauf von Starbucks ist die Erhöhung der Dividende. Die Dividende wurde um 20% angehoben worden. Für mich ist dies ein sehr deutliches Signal an die Anleger. Ich habe diesen Rücksetzer genutzt, da ich bei Starbucks noch weiteres Wachstumspotenzial sehe. Ich habe mir am 16.07.2018 weitere 70 Stück zum Preis von 43,38 € in mein Depot gelegt.

Nachkauf Starbucks

Die Aktie ist aufgrund des Rücksetzers auch deutlich fairer bewertet. Dies zeigt die Grafik links. Wir befinden uns deutlich unter dem Fair Value für KGV und Dividende. Bei dem fairen Wert für den Operativen Cashflow (OCF) liegt Starbucks derzeit knapp drüber. Ich bin gespannt wie sich Starbucks und auch der Kurs in Zukunft weiterentwickeln werden.

Die Grafik stammt übrigens aus dem Aktienfinder von Thorsten aka Vincent oder auch ab und zu mal Tanja von mir genannt 😉

Ich bin natürlich selber gerne ab und zu bei Starbucks und finde den Caramel Macciato sehr lecker. Ich finde es auch immer sehr amüsant, welche Abwandlungen der Namen von den Kunden auf den Pappbechern am Ende stehen. So wird aus einem Stefan schnell mal eine Steffi oder ein Steve. Man könnte hier hineininterpretieren, dass dies zum Geschäftsmodell gehört, um auf der persönlichen Ebene ein gutes Gefühl zwischen Kunde und Produkt zu erzeugen.

Ich habe das Buch von Warren Buffet: Das Leben ist wie ein Schneeball* übrigens bereits durchgelesen. Ich sitze derzeit an einer Buchrezension und hoffe, dass ich dir diese bald präsentieren kann. Das aktuelle Buch, welches ich lese lautet Schnellkurs Aktien* und behandelt noch einmal ein paar grundlegende Aspekte in Sachen Aktien und Börse. Eine Vertiefung es bereits gelernten ist immer gut und festigt nützliches Wissen im Langzeitgedächtnis. In diesem Sinne.

 

Beste Grüße

Stefan

 

 

 

3 Kommentare
  1. Hendrik
    Hendrik sagte:

    Hallo Stefan,
    ich bin gerade über die Helden der finanziellen Freiheit aus dem Aktienfinder auf deine Seite gestoßen. Kompliment! Dein Blog gefällt mir sehr gut, alles ist sehr übersichtlich und aufgeräumt und informativ.
    Vom Depotvolumen und auch von den ausgewählten Dividendentiteln ähneln wir uns recht stark 🙂 ich habe Starbucks auch im Juli gekauft, allerdings als Erstkauf. Von daher werde ich deinen Blog gerne weiter verfolgen um mir Inpirationen für mein Depot zu holen.
    Mach weiter so!
    Viele Grüße
    Hendrik

    Antworten
    • Stefan
      Stefan sagte:

      Hallo Hendirk,
      vielen Dank für dein Lob. An dem Depotvolumen und weiteren Positionen arbeite ich noch stark. Denk bitte daran, auch meine Handlungen zu hinterfragen.
      Es handelt sich auch auf meinem Blog um keine Kaufs-/Verkaufsempfehlungen 🙂
      Beste Grüße
      Stefan

      Antworten

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  1. […] Den Artikel mit den ausschlaggebenden Gründen dafür findest du hinter diesem Link: Nachkauf Starbucks. Dennoch werde ich mich mit General Mills und AT&T weiterhin auseinandersetzen. Zudem halte ich […]

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