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Willkommen zum Kaufvorstellung von V.F Corp

Klar – Klamotten braucht der Mensch. Manche mehr, manche weniger. Die Bloggerin Natascha Wegelin hat auf ihrem Blog „Madame Moneypenny“ sogar eine Challenge gestartet mit dem Ziel ein Jahr keine Kleidung zu kaufen. Offiziell habe ich mich dieser Challenge nicht angeschlossen, mich hat ihr Artikel dennoch zum Nachdenken angeregt. Im aktuellen Jahr habe ich bisher keine neuen Klamotten gekauft. Ich trage derzeit einfach vieles auf um etwas Platz in meinem Kleiderschrank zu bekommen. Dies fängt bei Schuhen an und geht weiter bis hin zu T-Shirts. Aber warum sich nicht an Unternehmen beteiligen, deren Unternehmensziel es ist Kleidung an den Mann oder Frau zu bringen. Getreu dem Motto: „Kleider machen Leute“ oder vielleicht in diesem Fall sogar „Textilaktien machen Leute“.

 

Vorstellung V.F Corp

V.F Corp als Textilwert in meinem Dividendendepot.Für mein Depot habe ich nach einer kleinen Suchsession im Aktienfinder für V.F Corp entschieden. Mir war dieses Unternehmen zuerst total unbekannt. Als ich mir dann die Produktpalette näher angeschaut habe und welche Marken sich hinter diesem Unternehmen verbergen war ich total erstaunt. Marken wie Timberland, Vans, Eastpak, Wrangler, Lee und The North Face haben mich dann überzeugt, zumal ich selber Schuhe von Timberland trage. Somit konnte ich mich mit der Marke und der Qualität identifizieren und warum sollen es dann nicht direkt Aktien von diesem Unternehmen sein. V.F Corp wurde 1899 gegründet und hat seinen Firmensitz in Greensboro – North Carolina und verfügte 2014 weltweit über 59.000 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2015 einen Umsatz von 12,4 Mrd USD. Ich denke, das V.F Corp von dem zunehmenden Outdoortrend total profitiert und hier noch eine Menge Potenzial drin steckt, da viele Marken für diese Richtung ausgelegt sind. Nebenbei werden Jeans immer im Trend bleiben. Dazu dann noch ein paar schöne Vans und los geht s 😉

 

Kennzahlen von V.F Corp

An dieser Stelle gibt es dann wie immer die Grafik aus dem Aktienfinder dazu, da ein Bild mehr sagt als tausend Worte.

V.F Corp als neuer Wert in meinem Dividendendepot.

 

Mir war wie immer wichtig, dass das Unternehmen eine gute Dividendenhistorie vorweisen kann. Im Fall von V.F Corp sind dies 31 Dividendenjahre in Folge von denen 30 Jahre die Dividende erhöht worden ist. Somit zählt V.F Corp zu den Dividendenaristokraten. Des Weiteren ist die Dividendenrendite von 2,88% sehr attraktiv. Das Pay Out Ratio ist in den letzten Jahren wie du erkennen kannst gestiegen, was mit den Dividendenerhöhungen zusammenhängt. Dies spiegelt sich auch in den Dividendensteigerungen von 11,33% und 16,56% auf 10 und 5 Jahre bezogen wieder. Weitere wichtige Gründe für den Kauf waren die steigenden Umsätze von 2010 bis 2016 von 17,47 Mrd USD auf 28,41 Mrd USD. Des Weiteren gesellt sich zum Umsatzwachstum noch die konstante Eigenkapitalquote von 50%. Die Gewinne sind in den letzten Jahren konstant geblieben.

 

Fazit

Im Großen und Ganzen ergibt sich ein sehr attraktives Unternehmen von dem ich mir 30 Stück zum Preis von 49,67 €/Stk ins Depot gelegt habe. Die Gesamtinvestitionssumme liegt somit bei 1.490,10 €. Mit Abschluß dieses Kaufes ergibt sich ein neuer Investitionswert im Depot von 22.236,39 €. Damit habe ich das Ziel von 11.000 € bereits um über 100% übertroffen. Das Sparziel von 5.000 € ist ebenfalls deutlich übertroffen. Mit den bisherigen Werten im Depot wird es mir sehr leicht fallen die angepeilten 140 € an Dividende zu erreichen. Des Weiteren denke ich, dass ich für dieses Jahr noch nicht am Ende angelangt bin. Dies ist jedoch abhängig von den Kosten für Wohnungseinrichtung und sonstigen Anschaffungen, die um Zusammenhang mit meinem Umzug stehen. Es bleibt also weiterhin spannend.

 

Ich hoffe dieser Beitrag hat dir gefallen. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik steht dir wie immer die Kommentarfunktion zur Verfügung.

 

Gruß Stefan

 

 

7 Kommentare
  1. Finanz Hotspot
    Finanz Hotspot sagte:

    Hallo Stefan,

    V.F Corp ist tatsächlich ein Unternehmen, dass den meisten nicht direkt ein Begriff ist, da sie nur unter ihren Untermarken am Markt auftreten. Timberlands, Vans oder die Eastpack Rucksäcke kennen dann aber doch die meisten 😉

    Von der Bewertung her scheint es, als wäre V.F derzeit moderat fair bewertet! Insbesondere bei unglaublichen der Dividendenkontinuität.

    Gruß
    Michael von http://www.finanzhotspot.

    Antworten
  2. Emanuel
    Emanuel sagte:

    Hey Stefan,

    VFC habe ich mir aus den gleichen Gründen wie du vor ein paar Wochen ins Depot geholt, auch wenn ich selbst kein riesiger Klamotten-Kunde bin.
    Die Kombination aus starken Marken, Dividendenaristokrat und „langweiligen“ Geschäftsmodell haben bei mir die Entscheidung gefällt. Zudem mag ich einfach gerne Firmen, die ich irgendwo täglich in der Realität sehe. Ob das in der U-Bahn, Uni, Arbeit oder Restaurant ist. Überall laufen Leute mit North Face oder Eastpack – Zeugs rum.

    Gruß,
    Emanuel

    Antworten
  3. Alexander
    Alexander sagte:

    Hallo Stefan,

    ich kannte bis vor Kurzem VFC auch nicht. Bei der Suche nach Dividendentiteln bin ich dann an VFC hängen geblieben.
    Allerdings habe ich ein „Problem“, ich sehe plötzlich überall Leute, die Klamotten von „unserer“ Firma tragen. Ich hoffe, dass es keinen Trend ala „wir laufen jetzt alle nackt rum“ gibt.

    Viele Grüße
    Alexander

    Antworten
    • Stefan
      Stefan sagte:

      Guten Tag Alexander,

      Ich bin diese Woche das erstmal in Köln gewesen und kann dies nur bestätigen. Es wird aber bei mir auch daran liegen, dass sich die Anzahl der Menschen pro km^2 in meinem Umfeld deutlich erhöht hat 😀

      Gruß Stefan

      Antworten
  4. Till
    Till sagte:

    Ein spannendes Unternehmen. Wie siehst du die starke Abhängigkeit (positiv oder negativ?) vom Wholesale zu Retail im Vergleich zu anderen Modekonzernen mit starken Marken?

    Antworten
    • Stefan
      Stefan sagte:

      Hallo Till,
      Diese Veränderung ist natürlich sehr spannend. V.F Corp hat hierfür auf seiner Homepage den strategischen Plan mit seinen Eckpunkten veröffentlicht.
      Link Darin wird dein angesprochener Wechsel vom Großhandel zum Einzelhandel (der Kunde als Endverbraucher) beschrieben. Marken wie zum Beispiel Timberland und The North Face sind gemischt aufgebaut. Es gibt auf der einen Seite das Schuhgeschäft oder Outdoorgeschäft als Zwischenhändler, aber auch den Store, wo ich die Marke direkt erwerben kann. Ich denke, dass sich das Retailshopsystem nicht überall durchsetzen wird bzw. umsetzbar ist. Auch die Kaufgewohnheiten sind von Land zu Land unterschiedlich. Wie diese sich in Deutschland entwickeln, kann keiner sagen. Fakt ist, dass Unternehmen immer durch ein intelligentes Marketing einen Weg finden werden den Kunden zu manipulieren und umzuerziehen. In kleineren Städten wird dieses System denke ich keinen Fuß fassen. Retail kann aber auch der Vertrieb über einen Onlineshop sein. Zu diesem Punkt denke, dass die Marken von V.F online schon gut verbreitet sind. Man wird hier von den immer noch steigenden Wachstumsmöglichkeiten des Online Handels profitieren.
      Fazit: Für den Store im physisches Sinne sehe ich weniger Zukunft. Online schaut die Sache schon wesentlich besser aus.
      Gruß Stefan

      Antworten

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