Meine Meinung zum Thema Humankapital.

Humankapital – die sicherste Wertanlage?

In meinem heutigen Beitrag schreibe ich wieder mal über das Thema Humankapital. Die Idee stammt von Verena vom Blog Fine Skill. Als erstes möchte ich daher nochmal auf einen Beitrag hinweisen, welchen ich während meiner Artikelserie rund um das Thema Investieren veröffentlicht hatte. Ich werde an einigen Stellen an diesen Beitrag anknüpfen und ein paar neuere Gedanken aufgreifen, welche sich aus dem Aufruf ergeben. Mein erster Beitrag behandelt zu diesem Thema geht eher auf unser Bildungssystem ein.



Die Bedeutung von Humankapital

Humankapital bedeutet für mich nicht nur einen hohen Bildungsabschluss vorweisen zu können. In vielerlei Hinsicht kann man Humankapital auch aus einem anderen Blickwinkel bewerten. Ich spiele hier auf die unterschiedlichen Kompetenzbereiche wie z.B. Entscheidungs-, Methoden-, Führungs- und sehr wichtig auch die Sozialkompetenz an. Ein hoher Bildungsabschluss alleine garantiert einem noch keine dieser Kompetenzen es kommt somit auch auf die individuelle Persönlichkeit des Menschen an. Erfahrungen in allen Kompetenzbereichen tragen dazu bei, dass sich diese Fähigkeiten verbessern. Jeder Mensch hat ein Humankapital, dass er auch ständig verbessern kann. In meinem ersten Beitrag zum Thema Humankapital habe ich den Begriff lebenslanges Lernen in den Raum geworfen. Jede Situation im Leben, sei sie beruflich oder privat bedingt, wird dich dazu auffordern, dass du dich weiterentwickest.

 

Der Nutzen von Humankapital

Die Höhe des Humankapitals, welches sich hauptsächlich aus deinem Bildungsabschluss zusammensetzt, bestimmt maßgeblich dein Einkommen. Dein Einkommen ist der entscheidende Schlüssel, den du zum Leben brauchst. Alle deine Kosten gehen von diesem Einkommen ab. Die Höhe deines Einkommens und deine eigene Persönlichkeit bestimmt maßgeblich deinen Lebensstil. Dein Einkommen lässt sich steigern, wenn du dir in fremden Themengebieten Wissen aneignest und damit weitere Einkünfte aufbaust. Ich bin der Meinung, dass Humankapital auch deinen Umgang mit Menschen oder dein Verhalten in schwierigen Situationen verbessern kann. Wie sieht es zum Beispiel mit einem Vorstellungsgespräch oder einer Gehaltsverhandlung aus. Auch in diesen Bereichen wirst du zwangsläufig Erfahrungen machen müssen. Ich empfinde z.B. ein Assessment Center immer als eine Prüfung von deinem persöhnlichem Humankapitals.



Wie baust du dein Humankapital aus?

Die Möglichkeiten sind hier grenzenlos. Ich würde diese in folgende Kategorien bzw. Stufen unterteilen. Die erste Kategorie wäre für mich das Schulsystem, welches jeder Mensch in Deutschland bis zu einem individuellen Punkt durchläuft. Drauf aufbauend folgen dann externe Kurse, Coachings oder auch Bücher. Ich würde YouTube mittlerweile in vielen Bereichen auch als eine Plattform zum Austausch von Wissen ansehen. Es gibt sehr viele qualitativ hochwertige Kanäle für Themen aus den verschiedenen Studiengängen. Ich denke aber, dass man sich an dieser Stelle auch damit beschäftigen muss, welcher Lerntyp man ist.

 

Fazit – Wie arbeite ich an meinem Humankapital?

Ich plane ab dem 01.09.2019 ein Abendstudium der Betriebswirtschaftslehre zu besuchen. Mir geht es in erster Linie nicht darum diesen Abschluss mitzunehmen. Ich bin eher an den Inhalten interessiert und möchte etwas für mein Leben mitnehmen. Der Nutzen davon kann sehr vielfältig sein, da ich nicht vorhersehen kann, wie mein Leben in den nächsten 10 Jahren verläuft. Es geht mir mehr darum, dass ich im Leben nicht stehen bleiben möchte. Darüber hinaus werde ich in diesem Jahr noch an einer Excel Schulung teilnehmen. Hier muss ich glaube ich mal ein bisschen drauflegen. Ich denke dieser Beitrag gibt dir einen weiteren Blickwinkel auf das Thema Humankapital und wie ich mich verbessern möchte.

 

Beste Grüße

Stefan

4 Kommentare
  1. Chris
    Chris sagte:

    Hi Stefan,

    Ich selbst arbeite auch Vollzeit und mache einen Master an einer staatlichen Hochschule nebenbei. Das hat leider den Nachteil, dass ich für Vorlesungen Urlaub, Zeitausgleich o.ä. nehmen muss und die Kommunikation und Organisation eine Herausforderung ist.
    Bisher hat mir das Studium leider nur teilweise etwas gebracht, da ich schon einige Erfahrung aus der Praxis mitbringe und meine Kommilitonen z.T. noch nie richtig gearbeitet haben.
    Möchte aber auch mein Humankapital erhöhen und daher nehme ich diesen Aufwand in Kauf.

    Ich wünsche dir auch viel Erfolg dabei.
    Viele Grüße
    Chris

    Antworten
    • Stefan
      Stefan sagte:

      Hallo Chris,
      es wird in jedem Fall anstrengend. Man kann ein Abendstudium definitiv nicht mit einem Studium als Vollzeitstudent vergleichen. Die gründe hierür hast du selber aus deinen Erfahrungen nochmal sehr gut geschildert. Ich würde noch den Punkt Familie ergänzen. Ich bin gespannt, wie ich das alles so hinbekommen werde.
      Beste Grüße und ebenfalls viel Erfolg 🙂
      Stefan

      Antworten
      • Chris
        Chris sagte:

        Hi Stefan,

        ich habe das Studium außerdem an einer staatlichen Institution gewählt, da ich die Fahrkarte dazu bekomme und die Kosten sehr überschaubar sind. Zusätzlich habe ich das Gefühl und Erfahrung von einigen Freunden, dass an einigen „Abend-Bezahl-Hochschulen“ einfach jeder super easy einen Abschluss schafft, da diese Einrichtungen ja auch Geld verdienen möchten. Der letzte Punkt ist zwar sehr subjektiv, aber es ging mir in erster Linie um Kosten und Karte.

        Viele Grüße
        Chris

        Antworten
        • Stefan
          Stefan sagte:

          Hallo Chris,
          ich werde hier in Köln das Jobticket über meinen Arbeitgeber beziehen. Das würde sich in meinem Fall bestimmt lohnen. Ich muss hier nochmal eine Break-Even Rechnung aufstellen.
          Der zweite Punkt ist wirklich sehr umstritten. Ich habe auch viel darüber gelesen. Dennoch würde ich mir hier keine Bewertung erlauben, da ich in beide Formen keinen genauen Einblick habe. Die Fernuni Hagen hat z.B. einen sehr guten Ruf. Ich weiß jetzt aber auch nicht, ob diese staatlich organisiert ist. Für mich ergibt sich durch das Studium für meinem jetzigen Job kein Vorteil. Ich werde dadurch nicht mehr verdienen. Ich bin ja wie bekannt im Staatsdienst tätig. Dort ist dies immer mit einem Laufbahnwechsel verbunden. Dies würde ich mit dem Abschluss nicht anstreben. Mich interessiert diese Diskussion daher eher weniger. Meine Beweggründe für das Studium besteht aus einer reinen „intellektuellen Selbstbefriedigung“ 😉
          Beste Grüße
          Stefan

          Antworten

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