Auf dem Weg zur finanziellen Freiheit muss du oft schwierige Wege gehen.

Finanzielle Freiheit

Willkommen zum letzten Teil der Serie finanzieller Schutz, Sicherheit und Freiheit.

Natürlich ist das Ziel der finanziellen Freiheit als solches sehr hoch gesteckt, aber nicht unmöglich zu erreichen. Kleinere Zwischenziele können dir dabei helfen.

Doch wie kommt man dazu, dass man mehr Freiheit erreichen möchte?

Haben wir nicht alle Freiheiten der Welt?

Was bringt diese Freiheit einem?

Alle diese Fragen möchte ich dir im letzten Teil der Serie zur finanziellen Freiheit beantworten.

 

Gründe für finanzielle Freiheit

Der wichtigste Punkt ist denke ich, dass es ein großer Vorteil ist unabhängig von einem Arbeitsplatz zu sein. Viele Arbeitnehmer stören sich daran morgens den Weg zur Arbeit anzutreten. Dies geschieht aus den verschiedensten Gründen. Manchmal ist es der nervende Chef, die Tätigkeit an sich, der nervende Kollege oder fehlende Organisation in Betriebsabläufen. Das Begleichen unserer Rechnungen für Miete, Lebensunterhalt, Konsum usw zwingt uns in eine Abhängigkeit von diesem Einkommen und nötigt uns zu einer stellenweise vorhandenen Akzeptanz der oben genannten Störfaktoren.

Das klingt jetzt bestimmt so, als wenn ich gegen Arbeiten bin. Dem ist nicht so. Meine jetzige Tätigkeit erfüllt mich sehr. Jedoch bin ich ebenfalls sehr eingeschränkt in meiner Freiheit den Ort zu wechseln oder meine Zeit in andere Schwerpunkte zu legen.

Durch ein passives Einkommen steht es dir frei den Ort deines Lebensmittelpunktes zu wählen. Ein Traum, den ich habe, ist es meinem Lebensabend in Neuseeland zu verbringen. Wie genau sich das darstellt lasse ich noch offen. Ich möchte dort ebenfalls einer Tätigkeit nachgehen, aber diese wird bestimmt anders aussehen als meine jetzige. Ich könnte mir auch vorstellen viele verschiedene Dinge einmal auszuprobieren.

Zeitlich ergeben sich daraus ebenfalls viele Vorteile. Du kannst dich nun mit Dingen beschäftigen, für die du sonst nur sehr wenig Zeit hast. Für mich zählt dazu die Familie, das Reisen, neue Kulturen kennenlernen und die Unabhängigkeit zu genießen.

Die Unabhängigkeit aus dem Blickwinkel, dass du viel freier entscheiden kannst, welche Menschen du in deinem näheren Umfeld haben möchtest und welche nicht. Oftmals bist du von einigen wenigen Kontakten sogar abhängig und davon würde ich mich gerne weiter lösen.

Du hast zudem einen viel größeren Raum für deine eigene persönliche Entwicklung, die dir zu einem freieren Leben verhilft. Die Einflussfaktoren, die von außen auf dich einwirken werden meistens unterschätzt. Sie formen dich dein ganzes Leben lang zu dem Menschen, der du in der Zukunft sein wirst.

Eigene Gedanken zur Freiheit

Wenn wir in die Zeit des Mittelalters zurückgehen, in der es noch Sklaverei und das Lehnswesen gab, so hat sich im Vergleich zur heutigen Zeit nicht viel geändert. Der Mensch als freies Individuum geht einer Tätigkeit nach und leistet dafür in Form von Steuern und Abgaben seinen Beitrag zum Gemeinwohl. Staatliche Systeme wie die durch die Umlage finanzierte Rente als Beispiel bilden einen gewissen gesellschaftlichen Schutz vor Armut.

In den letzten Jahren hat sich jedoch herausgestellt, dass dieses System keinen Menschen zu 100% absichert. Die Zahl derer, die ihr Einkommen aufstocken müssen stieg in den letzten Jahren stark an. Für mich ist dieser Trend ein Beweis dafür, dass staatliche Systeme keinen Schutz bieten und man sich auf die gesetzliche Rente nicht verlassen kann. Zumal die Bundesregierung im Jahr 2016 diverse Aussagen zur Erhaltung des Renteniveaus getroffen hat.

Somit rückt die eigene Vorsorge viel stärker in den Vordergrund und bildet somit auch eine Unabhängigkeit von staatlichen Systemen.

Am Ende ist es wie Marius Müller Westernhagen in seinem Lied „Freiheit“ singt – „Freiheit ist alles was zählt“

 

Wie bemisst sich die finanzielle Freiheit

Freiheit einer Summe gleichzusetzen passt irgendwie nicht so ganz. Hier entscheidet eigentlich das subjektive empfinden des einzelnen. Dennoch bleibt Geld in welcher Währung auch immer ein Zahlungsmittel.

Die Höhe der Summe muss sich jeder selber überlegen. Hierbei spielen anders als bei der finanziellen Sicherheit nicht nur die Ausgaben eine zentrale Rolle, sondern auch der individuelle Lebensstil. Dazu zählen dann eventuell ein Auto, ein Haus oder die ein oder andere Reise. Wünsche und Träume sollten hier mit einbezogen werden. Wir wollen schließlich nicht jeden Euro dreimal umdrehen müssen 😉

Ich lege für mich hier die Summe von monatlich 3.000 € (netto) an Dividenden fest.

Die entspricht jährlich 36.000 € (netto) an Dividenden. Brutto wären dies 48.000 € und mein Depot müsste einen Wert von circa 540.000 € aufweisen.

Mit dieser Summe wäre ich dann finanziell frei und könnte tun und lassen was ich will. Dieser Wert ist natürlich rein theoretisch, aber wenn ich mir vergleichbare Depots von anderen Blogger in diesem Bereich ansehe, dann ist dies nicht ganz unmöglich. Der wichtigste Faktor dabei ist der Zinseszinseffekt, den man nicht unterschätzen sollte.

 

Abschluss

Ich hoffe dir hat die dreiteilige Serie gefallen.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik kannst du dich gerne in den Kommentaren melden oder mir auch über mein Kontaktformular hier eine Mail zukommen lassen.

Ich wünsche dir am Ende weiterhin viel Erfolg beim Erreichen deiner finanziellen Freiheit und würde mich freuen, wenn du diesen Blog weiter verfolgst.

Bedenke jedoch immer – Der Weg ist das Ziel.

 

Gruß Stefan

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8 Kommentare
  1. Emanuel
    Emanuel sagte:

    Schöner Artikel.

    Für mich ist ebenfalls das Hauptziel der finanziellen Unabhängigkeit, unabhängig von meinem Arbeitgeber zu sein. Wenn mir der Job gefällt, mich erfüllt, wieso sollte ich dann kündigen? Vielleicht möchte ich auch einfach nur weniger arbeiten, z.B. Teilzeit. Evtl. reizt mich auch ein anderer Arbeitgeber, der aber vielleicht nicht zu meinem derzeitigen Gehaltsniveau passt, dafür aber spannende Aufgaben mit tollen Leuten bietet. Diese Flexibilität bietet für mich die finanzielle Freiheit.

    Ich glaube das klassische Bild von finanzieller Freiheit mit Hängematte und Strand, finde ich für mich persönlich nicht zielführend. Vielleicht mal für eine bestimmte Zeit. Dennoch brauche ich eine Aufgabe und einen Sinn im Leben. Faulenzen gibt mir das sicherlich nicht!

    Gruß,
    Emanuel

    Antworten
    • Stefan
      Stefan sagte:

      Hallo Emanuel,
      Danke für dein Lob zum Artikel.
      Auf meiner Fortbildung zum Industriemeister wurde im Themenbereich der Personalführung die beiden Felder der „Motivatoren“ und „Hygienefaktoren“ angesprochen.
      Diese beiden Begriffe beschreiben die bei dir vorhandene Ansicht sehr gut. Schließlich hat es auch viel mit der freien Entfaltung seiner eigenen Persönlichkeit zu tun, die einen Arbeitnehmer glücklich stimmen kann.
      Gruß Stefan

      Antworten
  2. Alexander
    Alexander sagte:

    Alle schreiben immer nur von der FF, endlich steht auch mal eine Zahl im Raum. 3.000 € heute sind angemessen. Die meisten vergessen gerne die Krankenkasse, da sind schnell ein paar hundert Euro weg. Langfristig ist dieses Ziel durchaus zu erreichen, vielleicht nicht gleich mit 30 oder 40. Ich könnte heute schon einen schlecht bezahlten Halbtagsjob annehmen und so weiterleben wie bisher. Allerdings habe ich schon einen 5er vorne dran stehen. 10 Jahre werde ich wohl noch arbeiten und zieh nicht nach Neuseeland um, das ist mir zu weit ^^

    Antworten
    • Stefan
      Stefan sagte:

      Guten Abend Alexander,
      Ja erinner mich ruhig daran, dass wir alle älter werden. Bei mir geht es so langsam auf die 3er Reihe zu :p
      Ob ich die finanzielle Freiheit jemals erreiche – wer weiß das schon. 3.000 € sind in jedem Fall eine Hausnummer.
      Ich denke für die ersten 6 Monate im Jahr 2017 ein ordentlichen Grundstein gelegt. In den beiden letzten Quartalen werden die Dividenden ordentlich sprudeln. Somit steht dem Zinseszinseffekt in Zukunft nichts entgegen 🙂
      Gruß Stefan

      Antworten

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