Geld

Alles hat einen Anfang

Kostolany schreibt in seinem Buch „Die Kunst über Geld nachzudenken“, dass man sein Geld heiß lieben und kalt behandeln sollte. Was bedeutet dies eigentlich? In diesem Artikel möchte ich mich etwas näher mit dieser Frage beschäftigen, da der Mensch als Individuum unterschiedliche emotionale Reaktionen zeigen kann, wenn es um das Thema Geld geht. Der beste Freund fragt dich, ob du ihm etwas Geld borgen kannst. Deine innere Uhr wird an dieser Stelle schon ins Wanken kommen, da hier deine persönlichen und sozialen Grundwerte auf das Thema Geld treffen.  Für viele Menschen hört bei Geld die Freundschaft und manchmal sogar die Familie auf. Ganz rational betrachtet ist dies sogar die bessere Wahl. Dem Menschen, der nach Geld fragt, wird die Lösung ihm mehr Geld zu geben nicht helfen seine Probleme zu lösen. Der Mensch strebt von Natur aus nach mehr. So ist es auch beim Geld. Dieser Tatsache sollte man sich beim täglichen Umgang mit Geld bewusst sein.

 

Die Informationsflut

Die Börse als Handelsplatz und die ganzen Informationen, die durch die Presse oder Zeitschriften auf dich einwirken sind heute enorm. Wir leben im Informationszeitalter und müssen lernen uns auf das wesentliche zu konzentrieren, wenn es um unser Geld geht. Die News, dass der DAX 2017 die 13.000 Punkte Marke knacken wird, sollte kein Argument für eine Investition sein.  Vielmehr sollte sie ein Warnzeichen sein, dass du deine Cashreserve erhöhen solltest. Die Gier des Menschen nach dem schnellen Gewinn und Vermögen, machen ihn empfänglich für emotionale Entscheidungen, die oftmals hinterher bereut werden. Somit sind die vielen Informationen ein Betrug am Anleger und verleiten ihn dazu sehr oft zu viel zu hohen Kursen einzukaufen.

 

Eigene Meinung

Ich würde sagen, das Geld schon eine enorme beruhigende Wirkung auf deinen emotionalen Zustand erzielen kann, wenn man denn welches hat. Jede Entscheidung für eine Investition sollte gründlich überlegt sein. Emotionen sind daher häufig fehl am Platz. Ich vermeide es sogar Aktien an Tagen zu kaufen, an denen ich wütend oder erfreut bin. Vielmehr versuche ich das Gefühl der Ausgeglichenheit wahrnehmen zu können. Dies gelingt mir sehr gut durch Sport, da dieser einen gesunden Abstand zur Börse und dem lieben Geld schafft.

Aus dieser Ruhe heraus kannst du es schaffen mit Kreativität, Fleiß und ein bisschen Risikobereitschaft dir einen kleinen Teil an Unabhängigkeit anzueignen.

Ein Fehler den du in meinen Augen auch machen kannst, ist es zu geizig zu sein. Das Gegenteil davon wäre dein Geld aus dem Fenster hinauszuwerfen.

Geld - Ying und Yang - Gleichgewicht.Börse ist vielleicht auch einfach nur Karma. Denn Kostolany hat auch geschrieben, dass Geld und Psychologie die beiden entscheidendsten Faktoren sind, welche den Kurs einer Aktie zur Bewegung verhelfen. Somit ist der Drang nach mehr Geld rational irgendwo gerechtfertigt. Doch versuche dich von dem Gedanken zu trennen, das Geld dich zu einem besseren Menschen macht. Geld lässt uns oftmals die menschlichen Werte aus dem Fokus verlieren. Des Weiteren kann Geld also ein Maßstab der freien Welt sein und eine Abhängigkeit schaffen. Demzufolge besteht bei Geld auch ein starkes Suchtpotenzial.

 

Fazit

An dieser Stelle können dir die 4 G`s von Generalfeldmarschall helfen zu den Hartgesottenen zu gehören, die nicht so schnell aus Panik verkaufen.

 

Geld

Um an der Börse zu investieren bedarf es etwas Startkapital. Hier reichen schon 25€ im Monat, um bei verschiedenen Anbietern einen Sparplan auf einen ETF oder eine Einzelaktie anzulegen.

Gedanken

Es hat noch nie geschadet über seine Investments nachzudenken. Man sollte sich sein Investment aber nicht immer allzu schön ausmalen.

Geduld

Dies ist eine typische Eigenschaft für Buy & Hold Anleger. Dein Startkapital benötigt einfach etwas Zeit und deine Geduld um seine Wirkung entfalten zu können.

Glück

Natürlich gehört zu allem immer auch ein klein wenig Glück und das richtige Händchen zur richtigen Zeit.

 

In diesem Sinne hoffe, dass dir dieser Beitrag gefallen hat und freue mich schon auf deinen nächsten Besuch. Du hast natürlich auch die Möglichkeit mir in der Sidebar über den EMail Newsletter zu folgen. Aber auch Facebook, Twitter und Instagram stehen dir zu Auswahl bereit.

Eine Übersicht meiner Lektüre findest du hinter folgendem Link: Meine Buchempfehlungen & Buchrezensionen

 

Gruß Stefan

 

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2 Kommentare
  1. Der Finanzfisch
    Der Finanzfisch sagte:

    Hallo Stefan,
    da stimme ich Dir zu: Geld zu haben beruhigt ungemein. Man hat mehr Sicherheit und die Freiheit, auch mal etwas auszuprobieren, was man sich sonst nicht trauen würde. Beispiel: Wer 1.000€ übrig hat, die er nicht wirklich braucht, kann diese auch mal riskant investieren. Schlimmsten Falls sind sie weg, besten Falls bringen sie deutlich mehr Gewinn als alles, was ein sicherheitsbedachter Anleger erreichen kann.

    Das mit dem Crash ist aber immer so eine Sache: Kommt er jetzt, oder kommt er nicht? Trotz Höchstständen sollte man meiner Meinung nach weiter investieren, aber etwas kritischer bei der Auswahl sein. Nicht immer das kaufen, was gerade durch die Presse geht. Ist zwar etwas schwieriger, aber wahrscheinlich besser, als Cash zu horten und auf den nächsten Crash zu hoffen.

    Aber eine entsprechende Cash-Reserve für diesen Fall ist natürlich nie verkehrt. 😉

    Beste Grüße
    Tobias

    Antworten
    • Stefan
      Stefan sagte:

      Guten Tag Tobias,
      Ich würde sogar jemandem der komplett unerfahren ist erstmal ein Buch empfehlen und darauf aufbauend einen ETF Sparplan mit 25€. Dieser sollte dann mal 1 Jahr bespart werden und der jenige kann feststellen ob die Börse überhaupt etwas für ihn ist. Dies mindert erstmal den Verlust von 1.000€ auf 300€. Der jenige wird Erfahrungen machen mit seinen Reaktionen/Emotionen bei unterschiedlichen Marktsituationen. Aber auch andere Themen wie Besteuerung und später vielleicht sogar auch das Stock Picking werden thematisiert.
      Manchmal kann es sinnvoll sein, sich langsam an etwas heranzuarbeiten.

      Beste Grüße
      Stefan

      Antworten

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