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Kauf Danone

DanoneMit Danone möchte ich den Bereich der nicht zyklischen Konsumgüter und Nahrungsmittel weiter ausbauen. Ein Aspekt bei der Entscheidung für Danone war, dass sich Nahrungsmittel als sehr defensive Eckpfeiler in einer Krise behaupten können. Die Coronakrise stellt hierbei für mich eine solche Situation dar. Wirft man einen Blick auf die Umsätze und Gewinne von Danone zur Finanzkrise 2008/2009, stellt man fest, dass sich beides sehr konstant verhalten hat. Beide Krisen miteinander zu vergleichen ist jedoch nicht 1 zu 1 möglich, da die Finanzkrise eher durch Liquiditätsprobleme gekennzeichnet war. Die derzeitige Krise beruht auf einem Virus, der direkt auf das soziale Verhalten der Menschen und deren Kauf- und Konsumverhalten einwirkt. Spekulationen über den weiteren Verlauf und das Ende dieser Krise werde ich mich nicht anschließen, da dies keinen Mehrwert stiftet und nur in Stammtischparolen endet. Vor dem Coronavirus hatten wir gefühlt 20 Millionen Fußballtrainer und nun 20 Millionen Virologen. Just my 2 cents.


Danone als Unternehmen

DDanoneanone wurde 1919 in Spanien gegründet und ist heute in 120 Ländern der Welt tätig. Wachstumspotenzial ist ebenfalls noch vorhanden, da Danone in Afrika und Asien noch recht wenig präsent ist. Der Firmensitz befindet sich erst seit 1958 wieder in Paris, nachdem er während des 2. Weltkrieges vorübergehend nach New York verlegt wurde.

Das Portfolio von Danone ist in meinen Augen sehr stark und hat seinen Fokus bei Milch- und Babyprodukten. Darunter fallen z.B. bekannte Marken wie: Alpro, Danone, Fruchtzwerge, Actimel und Activia. Die meisten Joghurts sollte jedem schon einmal im Kühlregal aufgefallen sein. Danone ist zudem im Bereich Wasser tätig, wo die Marken Volvic und Evian mir sofort herausgestochen sind. Im Bereich Babynahrung sind die Marken Milupa und Aptamil sehr bekannt und gut aufgestellt. Weiter geht es mit ein paar Kennzahlen und der Dividendenpolitik.


Dividendenpolitik

DanoneDie Präsentation für das Fiskaljahr 2019 ist bereits online und den Großteil der Zahlen habe ich aus dieser entnommen. Im Jahr 2019 konnte man den Umsatz auf 25,3 Mrd. Euro steigern. Dies entsprach einer Steigerung von 2,6% im Vergleich zum Vorjahr. Aus dem Aktienfinder entnehme ich, dass man auch in den nächsten 3 Jahren mit steigenden Umsätzen rechnet. Ich bin gespannt, wie sich der Coronavirus auf die Entwicklung auswirkt. Hierbei sei erwähnt, dass die Umsätze mit einem Anteil von ca. 50% auf Milchprodukte entfallen. Babynahrung steht hier mit weiteren 7,6 Mrd. Euro an zweiter Stelle. Wasser hat lediglich nur einen Anteil von 4,6 Mrd. Euro am Gesamtumsatz.

Sehr interessant ist auch die operative Marge von Danone. Hier liegt Danone verglichen mit meinen anderen beiden Nahrungsmittelwerten (General Mills & Hormel Foods) gleichauf. Es bleibt somit genug Kohle hängen. Dies bekräftig auch die Entwicklung des Free-Cashflow, welcher im Jahr 2019 auf 2,5 Mrd. Euro gesteigert wurde. Das Pay-Out der Dividende auf den Free-Cashflow liegt gerade einmal bei 50%. Auf den Gewinn bezogen liegt es bei 60%.

Die Verschuldung von Danone liegt mit dem 2,8fachen Nettoschulden/EBITDA schon etwas höher. Ein genauerer Blick in vergangene Jahre offenbart aber auch, das Danone seine Schulde zurückzahlt und seine Bilanz in einem ausgewogenen Zustand hält. Im Aktienfinder fällt in der Bilanz auf, dass Danone eine nicht unerhebliche Position an Goodwill ausweist, welche die Bilanz stark verlängert. Dies kommt natürlich z.B. durch teurere Übernahme zustande. Ein Beispiel hierfür sei der Deal mit WhiteWave Foods in Höhe von 12,5 Mrd. Dollar.

Die Dividenden wurden in den letzten Jahren stetig gesteigert. Für das Jahr 2020 wird eine Dividende von 2,10€/Stück angepeilt. Zum Thema französische Quellensteuer kann ich nur sagen, dass es ein bisschen Arbeit macht. Von der lasse ich mich aber nicht abschrecken. 😉


Fazit

Vielen Dank fürs Lesen. Als Fazit lässt sich festhalten, dass ich mir mit Danone einen defensiveren Wert ins Depot lege, nachdem meine letzten Investitionen eher etwas offensive waren. Ich gehe zudem davon aus, dass Frankreich sofern seine Unternehmen in Schieflage geraten ebenfalls unterstützen wird. Der Franzose betreibt seit jeher eine intensivere Wirtschaftspolitik für seinen eigenen Standort, als Deutschland es je getan hat. Die Zeiten bleiben dennoch erstmal rau. Ich werde weiter in kleinen Positionen ordern und die Diversifikation in meinem Depot voranbringen. Am 23.03.2020 habe ich mir somit eine erste Position von 35 Stück zum Preis von 55,78€/Stück mit einer Gesamtinvestitionssumme von 1.952,30€ ins Depot gelegt. Bitte immer schön an den Disclaimer denken.

In diesem Sinne bleibt gesund und zu Hause!

Beste Grüße

Stefan

2 Kommentare
  1. Rina
    Rina sagte:

    Danke für deinen Bericht zu Danone! Ist ein guter Titel um sein Portfolio in Richtung Konsumgüter zu diversifizieren. Die Zahlen sprechen ja definitiv dafür, das werde ich mir wohl auch nochmal genauer anschauen.

    Antworten
    • Stefan
      Stefan sagte:

      Hallo Sabrina,
      vielen Dank für deinen Kommentar und willkommen auf meinem Blog.
      Wie investierst du denn an der Börse und wie sieht dein Portfolio aus?
      Viel Spaß beim Stöbern 😉
      Liebe Grüße
      Stefan

      Antworten

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