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Vorstellung von IBM

IBM als neuer Wert in meinem Depot.Ich hatte zwar eher Microsoft ins Auge gefasst, doch hat mich der hohe Kurs nicht wirklich überzeugt. Bei IBM war dem nicht so. Der Kurs ist von Anfang März von circa 170 € auf unter 150 € gefallen. Gründe hierfür können sein, dass die neu eingeschlagen Richtung von den Aktionären nicht wirklich angenommen wird.  Dies zeigt sich auch an den schlechten Zahlen aus dem ersten Quartal 2017. Schließlich ist der Umsatz erneut gesunken.

Aber kommen wir erstmal dazu, was IBM überhaupt ist und was genau hinter dem Namen steht. Es ist der weltweit drittgrößte IT Konzern der Welt. Die Produktpalette beinhaltet Hardware, Software und IT – Dienstleistungen. Darüber hinaus ist IBM eine der größten Beratungsfirmen für IT – Firmenlösungen. Gegründet wurde IBM 1911 in Armonk und ist mittlerweile weltweit tätig.

Im Bereich Hardware kennst du bestimmt von IBM die Thinkpad Notebooks, die mittlerweile von Lenovo vertrieben werden. Darüber hinaus bietet IBM Firmenlösungen für Personalmanagement, Finanzmanagement und Supply Chain Management an. Dieser Teil entspricht sogar der Hälfte des Umsatzes. Aber auch das Erstellen von einer digitalen Infrastruktur sind Eckpfeiler im Portfolio von IBM. Hierbei werden moderne Rechenzentren für den Kunden eingerichtet und verwaltet.

Im Bereich Hosting und Cloud Service ist IBM ebenfalls tätig. Ein wichtiger Punkt, den ich auf der Invest in Stuttgart gewinnen konnte ist der Punkt, dass IBM im Leihgeschäft für Software, Hardware und Dienstleistungen tätig ist. Dieser Bereich wird sich global meiner Meinung nach so verändern, dass wir weg von der käuflich erworbenen Software gehen und Software & Support in Zukunft nur noch angemietet wird.

 

Kennzahlen

Die Kennzahlen spiegeln meiner Meinung nach nicht das Potenzial wieder, welches in IBM steckt. Oben hatte ich schon erwähnt, dass der Umsatz in den letzten Jahren extrem zusammengeschrumpft ist. Wir reden hier von 20 Mrd. USD in 5 Jahren.

Der Verlauf der Dividende von IBM.

 

 

 

An dem oberen Verlauf vom Gewinn und Dividende von IBM kannst du erkennen, dass die Gewinne trotz des Umsatzschwundes konstant geblieben sind. Ich denke, dass der Konzern sich am Markt gerade komplett neu positioniert. Dazu gehört nun mal auch, dass Arbeitsplätze wegfallen oder ausgelaufene Produkte überarbeitet werden bzw. durch neuere ersetzt werden.

IBM hat zudem in den Jahren des Umschwungs seine Dividende trotzdem erhöhten kommt auf 19 Erhöhungen in Folge. Die Steigerungsrate in den letzten 5 Jahren betrug circa 11 %. Auch das KGV von 13,6 im Jahr 2016 bewertet IBM als günstig. In den Jahren davor lag dieses sogar noch unter 10.

Das Payout Ratio lag 2016 bei 44% und somit ergibt sich für mich noch viel Potenzial nach oben ähnlich wie bei Qualcomm. Den einzigen negativen Punkt, den ich gefunden hatte war die Eigenkapitalquote von gerade mal  15%. Aber auch hier denke ich, dass IBM von seinen Verbindlichkeiten wegkommen wird und sich der 75% Marke wieder annähern wird.

 

Fazit

IBM ist ein zuverlässiger Dividendenzahler, den ich mir in mein Depot gelegt habe. Auch hier hat sich meine Geduld ausgezahlt und ich kann 20 Stück zum Preis von 148,15 €/Stk mit der Gesamtsumme von 2.963 € mein eigen nennen.

Bei Fragen oder Kritik kannst du mir gerne deine Meinung in den Kommentaren hinterlassen.

 

Gruß

Stefan

3 Kommentare
  1. Emanuel
    Emanuel sagte:

    Hallo Stefan,

    die Thinkpads werden seit einigen Jahren von Lenovo produziert und vertrieben. D.h. die haben mit IBM gar nichts mehr zu tun.
    Alles was ich im B2B Softwarebereich kenne von ihnen ist leider auf dem absteigenden Ast bzw. gute Applikationen aus dem letzten Jahrzehnt.
    Interessant wird, ob sie die Transformation in die Cloud schaffen und wie sich Watson entwickelt. Das sind in meinen Augen die Kernfelder der Zukunft und derzeitigen Wachstumsbereichen bei IBM. Bei dem Business Cloud-Thema sind leider viele andere Unternehmen weiter, wie zum Beispiel deine angesprochene Microsoft, SAP, Oracle… Man wird sehen, ob sie sich dort durchsetzen. Es macht aber generell Sinn hier zu investieren, um die bestehenden Kunden und Softwareprodukte auch in der Cloud anbieten zu können.
    In Watson sehe ich hingegen riesiges Potential in Themen wie Big Data / Analytics, IoT und Künstliche Intelligenz. Wann man sich die Website von IBM ansieht, positionieren sie sich auch klar in Richtung Watson.

    Fundamental hast du ja schon geschrieben, dass die Eigenkapitalquote schon sehr mau aussieht. Das würde meine Mindestanforderung von 30% schon gut unterschreiten. Dazu kommt der Umsatzrückgang schon seit mehreren Jahren. Interessant ist nur die Dividendenquote für mich.

    Vom Kurs her sind sie nun wieder in Regionen wo es interessant wird zum Einsteigen. Persönlich bin ich neutral eingestellt. Lust zum Kaufen verspüre ich trotz Watson und Dividenden (noch) nicht.

    Gruß
    Emanuel

    Antworten
    • Stefan
      Stefan sagte:

      Hallo Emanuel,

      Vielen Dank für den Hinweis mit den Notebooks, mir kam das schon beim Schreiben merkwürdig vor, da ich ein anderes Bild im Kopf hatte. Hatte es dann gegen Ende vergessen, da ich den Artikel über 2 Tage geschrieben hatte.
      Seit Jahresbeginn häufen sich ja auch Meldungen, das IBM auch verstärkt in den Bereich künstliche Intelligenz geht.
      Aber auch Neukunden konnte man gewinnen wie z.B Schaeffler und Lufthansa.
      IBM hinkt hinterher, überzeugt aber durch die Kennzahlen deutlich. Auch den Kurs halte ich für aktuell sehr fair.
      Die fallende Umsätze stören mich aktuell noch wenig, da jede Transformation Zeit und Geduld benötigt.

      Beste Grüße
      Stefan

      Antworten

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  1. […] Hier gelangst du zum damaligen Kaufbeitrag von: IBM […]

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