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Apple in meinem Depot

Apple ist nicht mehr wegzudenken. Wer mich kennt oder auch meine Social-Media-Kanäle verfolgt, weiß, dass ich Apple Produkte besitze. Ich habe mir 2015 mein ersten iPhone gekauft. Es handelte sich um ein 5S, welches mir bis zum Oktober 2018 immer treue Dienste erwiesen hatte. Seit Oktober 2018 besitze ich mein 2. iPhone. Diesmal ist die Wahl auf ein aktuelleres Modell gefallen. Somit bin ich derzeit Besitzer von einem iPhone XS. Im Jahr 2017 habe ich mir zudem einen MacBook Air zugelegt, welchen ich sehr gerne nutze, wenn ich unterwegs bin. Dazu gehört noch eine Magic Mouse 2.

Durchweg kann ich sagen, dass ich mit allen Produkten von Apple sehr zufrieden bin. Warum also nicht direkt in das Unternehmen investieren, von dem ich die Produkte kaufe und nutze? Die Kurse von jenseits der 160€ haben mich sehr stark abgeschreckt, da ich nicht in der Nähe von einem Allzeithoch kaufen wollte. Durch den starken Kursverlust und die eingetretene Gegenbewegung empfinde ich Apple als eine sehr attraktive Investitionsmöglichkeit. Mehr dazu im Bereich der Kennzahlen. Leider konnte ich Apple nicht für unter 130 € ergattern, da ich zu der Zeit in Neuseeland war und ich zugeben muss, dass vieles auch an mir vorbeigegangen ist. Des Weiteren bestand zu diesem Zeitpunkt auch keine Liquidität für eine Position.




Apple – Der Weg zum Ei-Konzern

Apple ist heute eines der wertvollsten Unternehmen auf der Welt. Dieser Rang ist natürlich dynamisch zu betrachten, da Apple mit Microsoft, Amazon und Google um diesen Titel konkurriert.

Doch alles fängt einmal klein an. Apple wurde 1976 von Steve Wozniak, Steve Jobs und Ron Wayne ebenfalls wie Microsoft in einer Garage gegründet. Das typische Apfellogo in der heutigen Form ist eine Anlehnung an Isaac Newton und die Entdeckung der Schwerkraft. Das erste Logo sah hingegen etwas anders aus, als oben dargestellt.

Der Name Apple entstammte einer Idee von Steve Jobs, welcher von einer Apfelplantage zurückkehrte. Der Name Apple klang für ihn freundlich, schwungvoll und nicht so einschüchternd, wie der Begriff des Computers.

Das erste Produkt war ein Personal Computer mit dem Namen Apple I. Selbstverständlich wurde dieser im Silicon Valley entwickelt und gebaut. An iPhones konnte man zu dieser Zeit nicht denken. Es folgte recht zügig ein Apple II, welcher zur damaligen Zeit ein Verkaufsschlager wurde. 1984 wurde der erste Macintosh auf dem PC-Markt etabliert. Dies lag an der starken Konkurrenz im Bereich der PC. Es folgte ein PowerBook und später das erste MacBook.

Der Durchbruch gelang jedoch erst mit dem iPhone. Dieses wurde im Januar 2007 auf der Macworld in San Francisco vorgstellt. Des Weiteren folgte 2010 das erste iPad. Apple war auf dem Smartphone und Tablet ab diesem Zeitpunkt der Taktgeber für die gesamte Branche.

Ein weiterer wichtiger Punkt für den Erfolg von Apple sind in meinen Augen auch die Apple Stores. Es können alle Produkte in Ruhe ausprobiert werden. Die Geschäfte sind zudem nicht mit Regalen ausgestattet. Natürlich ist das Retail Geschäft nicht der einzige treibende Faktor. Apple verfügt zudem über einen Online-Shop, welcher zu einer hohen Verfügbarkeit beiträgt.

Apple setzt seinen Fokus auf Einfachheit, Integration und Obsoleszenz durch das Design. Mit Einfachheit ist „Weniger, aber besser“ gemeint. Dies bezieht sich z.B. auf die kabellose Anbindung von Peripheriegeräten. Der 3mm Klinkenstecker für Kopfhörer ist ja nun seit einer iPhone Generation nicht mehr vorhanden. Aber auch die Abschaffung vom Home-Button fällt unter diese Kategorie.

Mit Integration ist gemeint, wie man die beiden Bereiche technische Innovation und Design verknüpft. An welcher Position am Smartphone bringe ich die laut/leiser Button etc. unter.

Die Fortschritte im Design sorgen beim Kunden für ein gewisses Gefühl der Obsoleszenz. Der Kunde strebt danach, dass neuste Modell zu besitzen. Für jeden anderen ist schnell erkennbar, um welches Modell es sich handelt, was der Gegenüber dort in der Hand hält. Es wird ein Lifestyle erzeugt, welcher dem Unternehmen auch in Zukunft steigende Umsätze und Gewinne bescheren soll.

Die Marke Apple ist geschaffen und wird in meinen Augen auch Zukunft die Branche weiter verändern.




Produktpalette und Zukunft

Die Produktpalette von Apple ist sehr übersichtlich, einfach gestrickt und für jeden leicht zu verstehen. Für mich ist dies ein Argument für den Kauf. Apple vertreibt zum einen das iPhone, bei dem fast jährlich 1-2 neue Modelle in den verschiedenen Preiskategorien veröffentlicht werden. Die Abhängigkeit vom iPhone ist in meinen Augen derzeit noch gegeben. Diese Abhängigkeit wurde rechtzeitig erkannt. Man lenkt hier durch den Ausbau der Produkte Mac, iPad, Apple Watch und den Service Bereich (Musik, App-Store, Streaming, Cloud) ein.

Doch wie sieht die Zukunft aus? Das lässt sich natürlich schwer vorhersehen. Eine Brille wird in den Medien sehr stark diskutiert. Vielleicht wird es aber auch ein iCar geben. Who knows?! Die Konkurrenz schläft nicht und versucht eigene Maßstäbe mit neuen innovativen Produkten zu setzen.

Entscheidend ist für mich, dass viele Menschen die Produkte von Apple in Zukunft lieben und kaufen werden. Dies sehe ich als gegeben, da Apple sich zu einer etablierten Lifestyle-Marke entwickelt hat.

Die Preise gerade bei der zuletzt erschienen iPhone Serie hatten es wirklich in sich. Ich bin gespannt, welche Wendung hier im Jahr 2019/2020 eintritt.

Kennzahlen

Die Grafik vom Umsatz und Gewinnwachstum aus dem Aktienfinder zeigt, wie rasant sich Apple in den letzten 10 Jahren entwickelt hat. Wir reden hier im Jahr 2018 von einem Umsatz in Höhe von 265 Mrd. USD und einem Gewinn nach Steuern von 59 Mrd. USD. Man kann hier von keinem Wachstumsunternehmen mehr sprechen. Apple ist in kürzester Zeit ganz oben angekommen. Zudem verfügt der Konzern über enorme Cashreserve in seiner Bilanz, welche sofort für kleinere oder mittelschwere Übernahmen verwendet werden könnten.

Das derzeitige Pay-Out-Ratio von unter 30% lässt ebenso genug Spielraum für weitere Erhöhungen und Investitionen. Apple hat im Jahr 2018 2,72$/Aktie ausgeschüttet. Ich gehe davon aus, dass man den Trend der letzten 6 Jahre fortsetzen wird und eine weitere Erhöhung ansteht.




Fazit

Apple bleibt für mich ein Unternehmen, welches weiterhin Umsätze und Gewinne verzeichnen wird. Dennoch muss das Unternehmen sich weiterentwickeln. Der Bereich Service sorgt hier für erste Erfolge. Die Bereiche Streaming(Video&Music) und das iCar halte ich für weitere zukunftsweisende Geschäftsfelder. Zudem bin ich davon überzeugt, dass die Dividendenpolitik weiter fortgesetzt wird.

Am 06.02.2019 habe ich mir 10 Stück zum Preis von 153,08 € ins Depot gelegt. Die Investitionssumme belief sich in Summe auf 1530,80 €. Es handelt sich hier um eine erste Position um in den Wert hineinzukommen. Bei weiteren Rücksetzern tendiere ich zu Nachkäufen. Da ich Anfang Februar mehrere Neukäufe getätigt habe, werde ich den neuen Einstandswert im Dividendendepot im letzten Beitrag aufzeigen. Ich hoffe dir hat dieser Beitrag gefallen und ich darf dich demnächst öfter auf meinem Blog begrüßen.

Beste Grüße

Stefan

Quellen

www.wikipedia.org

www.aktienfinder.net

*An dieser Stelle sei natürlich darauf hingewiesen, dass dieser Beitrag keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung darstellt. Er spiegelt lediglich meine eigene Meinung wieder.

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  1. […] entschieden. Die Gründe für die kleineren Tranchen habe ich bereits im Artikel zum Kauf von Apple beschrieben habe. Die Martklage lässt sich derzeit nur sehr schwierig einschätzen. Deshalb ist […]

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