Wie kommt man schnell zu einem Vermögen

Der Aufbau von Vermögen beschäftigt viele Menschen.

Wie kommt man eigentlich (schnell) zu einem Vermögen?

Der Titel meines heutigen Blogbeitrages ist schon etwas provokant und man könnte auf die Idee kommen, dass ich jetzt Forex Trading empfehle oder sonstige unseriöse Möglichkeiten zum Erlangen des schnellen Reichtums aufzeige.  Vermögen bedeutet somit viel Arbeit und Geduld.

Anders als es ein Lottogewinn oder eine Erbschaft darstellen. Hierbei verfügen die Begünstigten meistens sogar noch nicht über die Fähigkeiten im Umgang mit Geld, die sie bräuchten um ein solches Vermögen zu verwalten.

Worauf ich hinaus möchte ist eigentlich eine simple Sache. Nur von dem Gedanken, dass es schnell geht, solltest du dich verabschieden.

Grundsätzlich solltest du mehr einnehmen als du ausgibst. Dies ist für viele Menschen leichter gesagt als getan, da die Verlockung von Konsum heute an jeder Ecke lauert.Werbung verleitet dich stets dazu, ein Bedürfnis zu entwickeln. Dieses Bedürfnis ist fast wie ein Geschwür im Menschen, was man ihm nur schwer wieder austreiben kann. Es macht sich in dir breit und verleitet dich am Ende noch zu einer irrationalen Entscheidung. Diese äußern sich bei einem Großteil der Menschen in dem Kauf eines Haus, eines Neuwagens, eines neuen Smartphones oder einer teuren Fernreise.

Wie soll man denn mit den Kosten für Raten und Zinsen reich werden? Eigentlich gar nicht, denn du hast es geschafft ins Hamsterrad zu kommen. In meiner dreiteiligen Serie zum Thema finanzieller Schutz, Sicherheit und Freiheit bin ich auf dieses Hamsterrad schon mal kurz eingestiegen.

Auf der anderen Seite müsste ich euch eigentlich dazu animieren, weiter im Hamsterrad zu strampeln. Denn irgendwo finanziert ihr ja auch jeden Investor an der Börse mit.

 

Warum rennt ihr im Hamsterrad?

Eigentlich habt ihr eine Unmenge an Druck. Einen gesellschaftlichen Druck, dem ihr euch beugt. Ihr entscheidet nicht mehr selbst, was ihr wirklich wollt. Ihr lasst euren Nachbarn darüber entscheiden, ob euer Haus groß genug ist oder euer Auto das modernste. Eigentlich möchte ich gar nicht drüber nachdenken, wie viele Menschen kurz vor dem offiziellen Verkaufstermin des neuen Iphone`s vor einem Applestore campen. Ich selbst muss gestehe, dass ich selber Appleprodukte besitze.

Dazu zählen ein Mac Book Air und ein Iphone 5S. Dies soll aber gar nicht Thema sein, aber dennoch wird dein aktueller Gedankengang einen kleinen Shitstorm mir gegenüber auslösen. 😉

Ein weiterer Grund ist, dass ihr euch in eurem Angestelltenverhältnis ziemlich sicher fühlt. Doch was ist, wenn deine Firma mal für eine gewisse Zeit in Kurzarbeit geht oder Kündigungen aussprechen muss. Dann platzt in vielen Fälle fast eine Blase und eine Privatinsolvenz wird bei Bedarf eingeleitet. Schade, dass du dir an dieser Stelle keine Sicherheiten geschaffen hast, die dies kompensieren. Du musstest dich in deinem Job leider so stark abrackern, um deine Raten zu bezahlen und zudem hattest du keine Zeit dich weiter zu bilden oder weitere Einkommensströme aufzubauen.

Somit ist Bildung ein weiterer wichtiger Faktor, der dir zu einem Vermögen verhelfen kann.

Hier gibt es durchaus parallelen zum Buch :Cashflow Quadrant von Robert T. Kiyosaki., das ich für sehr lesenswert halte.

 

Umgang mit Schulden

Ich selbst kam nie in die Not oder Versuchung Schulden aufzunehmen. Vielleicht habe ich hier aus den Fehlern in meinem Umfeld sehr frühzeitig gelernt. Solltest du dies lesen, empfehle ich dir dringend mit der Tilgung deiner Schulden sofort zu beginnen. Dabei kann dir als Einstieg eine Auflistung deiner Einnahmen und Ausgaben helfen. Aus der Differenz kannst du dann erkennen, wo du gerade aktuell überhaupt stehst. Bei schwierigen Fällen, wo du dir selber schon eingestehen musst, dass es fast unmöglich ist, würde ich dir empfehlen professionellen Rat einzuholen.

Es gibt in fast jeder Stadt Schuldnerberatungsstellen, die du aufsuchen kannst.

 

Aufbau des Vermögens

Es fängt eigentlich beim Wissen darüber an, dass du dir bewusst sein solltest, dass du doch viel lieber das Geld für einen Kinobesuch verwendest, als dich mit der Investition in Aktien zu beschäftigen. Klingt jetzt relativ hart, aber dies  ist die normale konservative Einstellung zur Altersvorsorge mit Aktien. Oftmals überlassen viele auch dies ihrem Bankberater des Vertrauens. Dieser meldet sich dann 1-2 mal im Jahr bei dir, damit du eine Strategie wechseln kannst, da der Markt sich anscheinend geändert hat. Dir sollte bewusst sein, das viele Berater und Banken an diesen Wechseln ihr Geld verdienen.

Doch kommen wir mal zu deinem Kinobesuch zurück, der dich circa 20-30 € kosten wird. Was wäre wenn du diese 25 € selber monatlich in einen ETF oder Aktiensparplan investieren würdest. Eine gute Empfehlung von meiner Seite zum Anfang wäre hier eine Investition von monatlich 25 € in den MSCI World.

Du könntest mit monatlich 25 € und einer Rendite von rund 6 % in 45 Jahren ein Vermögen von 65.897,30 € aufbauen.  Die 6% Rendite beziehen sich auf den Durchschnitt, der weltweit jedes Jahr am Aktienmarkt angefallen ist. Ich habe hier bewusst einen etwas konservativeren Ansatz gewählt. Die Spanne liegt hier zwischen 6 und 9 %.

Solltest du etwas mehr beiseite legen können, empfehle ich dir dafür diesen Sparrechner. Hier kannst du dir schnell dein Vermögen berechnen lassen, welches du mit deiner individuellen Sparrate und einem bestimmten Zeithorizont aufbauen kannst.

Schnell geht es also schon mal gar nicht. Der Vermögensaufbau erfordert Zeit, Bildung, Geduld, Fleiß und einen starken Willen.

Zudem solltest du dir am Anfang ein Ziel setzen, welches wirklich spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert ist.

 

Schlusswort

Lieber Leser, am Ende hoffe ich konntest du etwas zum Thema Vermögensaufbau mitnehmen. Vermögensaufbau bedeutet übrigens nicht, dass du auf Dinge verzichten musst.

Oftmals reicht es schon in einen günstigeren Handyvertrag zu wechseln um so eine Betrag zum Sparen zur Verfügung zu haben.

Ich wünsche dir somit noch einen schönen Abend und hoffe, dass du mir deine Meinung zum Aufbau von Vermögen in den Kommentaren hinterlässt.

 

Gruß Stefan

 

 

6 Kommentare
  1. Alexander
    Alexander says:

    Ich bin nun kein Apple-Fan, allerdings hat meine Frau seit 2 Jahren ein Mac AirBook und sie ist sehr zufrieden damit.
    Das war mein Beitrag zum „Shitstorm“.
    Eine Alternative zum Weglassen des Kinobesuchs wäre, nebenbei zu jobben, 50 € zu sparen und trotzdem ins Kino zu gehen.

    Antworten
    • Stefan
      Stefan says:

      Hallo Alexander,
      Schön das du reinschaust. Ich habe in den letzten 2 Tagen 4 Blogbeiträge fertiggestellt und bin total KO.
      Ich habe das Gerät auf meiner Fortbildung gerade dabei und nutze es jetzt das erstmal richtig aktiv. Sprich Bilder ausschneiden und Beiträge aktiv schreiben und fertigstellen. Wenn ich zu Hause bin nutze ich irgendwie mehr meinen Acer Notebook, da er einen größeren Bildschirm hat. Der Mac Book ist auf Reisen wirklich unglaublich praktisch. Alleine schon das Gewicht und die Akkulaufzeit sind erstaunlich.
      Diese Investition hat sich für mich gelohnt. Fehlt nur noch die Investition in Apple Aktien 😉

      Antworten
  2. Sparkojote
    Sparkojote says:

    Hallo Stefan,

    Ähnlich wie Alex gesagt hat sollte man lieber mehr verdienen als nicht ins Kino zu gehen. Das sage ich aber nur weill ich leidenschaftlicher Kinogänger bin, hättest du vermutlich ein anderes Beispiel genannt wäre meine Antwort anders 😉

    Ich besitze ebenfalls Apple, Apple TV, Mac Book, iPhone etc. Ich bin zufrieden mit dem Ökosyste mdas Apple geschaffen hat und habe einige der Geräte schon seit mehr als 4 Jahren. Ausserdem nehme ich dsa Mac Book fast überall hin mit, es ist leicht und hat eine lange Akkulaufzeit.

    Gruss
    Thomas

    Antworten
    • Stefan
      Stefan says:

      Hallo Sparkojote,

      Les mal das Buch Gegengift von Gerald Hörhan, da bin ich gerade dabei und irgendwo am Anfang geht es um die immer fauler werdende Gesellschaft und dem steigenden Lifestyle sowie Freizeitangebot. Da wird auch der obligatorische Kinobesuch erwähnt :p
      Beim nächsten mal nehme ich das typische Brötchen vom Bäcker – Versprochen!
      Naja gut, einen Apple TV würde ich jetzt nicht benötigen. Sollte mein Fernseher mal den Geist aufgeben, wird so oder so kein Neuer mehr angeschafft.
      Das hat was von Minimalismus 😀
      So ein Nebenjob wäre noch eine feine Sache, nur das wird schwierig in meiner Gegend. Dieser Punkt steht aber auch seit 2016 schon auf meiner List.

      Gruß Stefan

      Antworten

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