Was sind eigentlich Aktien?

Teil 3.1 Was sind eigentlich Aktien

Der letzte Teil „Die Börse als Handelsplatz“ behandelte das Thema Preisbildung an der Börse in seinen Grundzügen. In diesem Artikel möchte ich dir jedoch etwas mehr zum Thema Aktien vermitteln und was eine Aktie überhaupt ist. Für uns als Anleger steht fest, dass wir an der Entwicklung und dem Erfolg des Unternehmens in Form von Kursgewinnen und Dividenden partizipieren wollen. Aktien sollten in meinen Augen in jeder Vermögensplanung einen Platz einnehmen und als weitere Möglichkeit in Frage kommen sein Geld anzulegen.Wenn du im Besitz von Aktien bist, kannst du dich somit als Aktionär betitelt, da du verbriefte Anteile an einem Unternehmen besitzt.

Natürlich bergen auch Aktien ein Risiko. Am Ende muss jedoch jeder für sich selber entscheiden und festlegen, wo seine Risikogrenze liegt.

 

Grundlagen

Im Vorfeld sollte man erwähnen, dass Unternehmen je nach Branche und unternehmerischer Tätigkeit einen hohen Kapitalbedarf haben. In meinen Augen gibt es daher drei Wege, zwischen denen ein Unternehmen wählen kann um Kapital zu generieren. Da wäre zum eine die Möglichkeit über die Aufnahme von Krediten bei einer Bank und die Abhängigkeit von dieser als Folge. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit Anleihen auszugeben, die dann von Anlegern gezeichnet werden können. Die letzte und dritte Möglichkeit ist die Ausgabe von Aktien, die einem Teil des Grundkapitals entsprechen und auch mit gewissen Rechten und Pflichten versehen sind.

AktienEin wichtiger Aspekt den man ebenfalls erwähnen sollte ist die Zugehörigkeit der Aktiengesellschaft. Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien und Europäischen Gesellschaften gehören zu den Kapitalgesellschaften, welche Aktien ausgeben können. Die Erstausgabe von Aktien eines Unternehmens wird Emission genannt. Das Unternehmen nimmt somit die Rolle als Emittent ein. Eine Emission von Aktien kann auch bei einer Kapitalerhöhung stattfinden, bei dem die Anzahl an Aktien auf dem Markt erhöht wird. Als Folge wird er Kurs hier stark sinken, da das Angebot deutlich höher ist. Für Aktionäre die schon Anteile besitzen gibt es ein Bezugsrecht, damit diese keine Verluste erfahren durch die Verwässerung des Gewinnes pro Stück. Der Gewinn teilt sich nämlich ebenfalls auf eine höhere Anzahl an Aktien auf.

 

Unterscheidung der verschiedenen Aktien

An dieser Stelle habe ich versucht mich auf einfache Dinge zu beschränken, da dieser Bereich sehr umfangreich werden kann, wie ich bei meiner Recherche feststellen musste. Wer sich tiefer mit dieser Materie beschäftigen möchte, kann sich gerne einmal das Aktiengesetz zu Gemüte führen. Ich habe mir viele Abschnitte durchgelesen und empfand diese als sehr interessant und aufschlussreich.

 

Unternehmensanteil

Nennwertaktien

Bei der Nennwertaktie wird das Grundkapital durch die Anzahl der Aktien geregelt, da diese mit einem festen Nennwert hinterlegt sind.

Stückaktien

Bei der Stückaktie hingegen ist das Grundkapital und die Anzahl der Aktien festgelegt. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer Aktie ohne Nennwert. Die Kennzeichnung solcher Aktie erfolgt durch den Zusatz o. N. für (ohne Nennwert).

 

Stimmrecht

Dein Stimmrecht, welches du durch den Kauf einer Aktie mit Stimmrecht erworben hast kannst du auf der jährlichen Hauptversammlung ausüben. Du hast hier das Recht für oder gegen eingereichte Vorschläge zu stimmen. Ein Beispiel hierfür kann die Erhöhung der Dividende sein.

Stammaktien

Bei den Stammaktien besitzt der Inhaber ein Stimmrecht bei der sogenannten Hauptversammlung. Hierbei ist jede Aktie mit nur einer Stimme hinterlegt. Mittlerweile ist es möglich seine Stimmen durch eine Wertpapierleihe abzugeben. Viele Depotbanken zum Beispiel bieten an das Stimmrecht für einen selbst zu übernehmen, um so einen größeren Einfluss auf das Unternehmen auszuüben.

Vorzugsaktien

Vorzugsaktien haben den Vorteil für Unternehmen, dass der Anteilseigner kein Stimmrecht hat. Dieses Stimmrecht wird mit diversen anderen Vorzügen zum Beispiel in Form einer höheren Dividende erkauft.

 

Übertragbarkeit

Inhaberaktien

Inhaberaktien entsprechen dem verbreiteten Standard, da diese schnell gehandelt werden können. Für Unternehmen ergibt sich hieraus der Vorteil, dass diese kein Aktienbuch über die Besitzer der Aktien wie bei Namensaktien führen müssen.

Namensaktien

Namensaktien sorgen für eine hohe Transparenz im Bezug zur Aktionärsstruktur. Diese Transparenz kostet jedoch den Investor bei Änderungen seiner persönlichen Daten im Aktienbuch des Unternehmens eine Gebühr. Eine Unterscheidung zwischen Besitzer und Eigentümer ist bei Namensaktien zwingend erforderlich.

 

Geschichte der Aktie

Die ersten Aktien denken viele tauchten 1599 durch die East India Company auf. Doch dies ist anscheinend so nicht ganz richtig, da ich über Wikipedia auf ein Unternehmen gestoßen bin, welches 1288 schon rund 12,5% seines Unternehmens verbriefte. Es handelt sich um „Stora Kopparbergs bergslag“. Dieses Unternehmen stammt aus Schweden und war zu der Zeit im Kupferabbau tätig. Die Existenz reicht sogar noch unter einem anderen Namen bis heute. Heute heißt dieses Unternehmen „Stora Enso“ und ist im Bereich Papier und Verpackungsindustrie tätig. Für mich ist das sogar gerade ein interessanter Zufall, da ich die Aktie von „Kappa Smurfit“ beobachte. Ich habe somit mal einen direkten Konkurrenten ausfindig gemacht, den ich parallel dazu mit beobachten kann.

Das erste Deutsche Aktienunternehmen war die „Brandenburgisch-Afrikanische Compagnie“ im Jahr 1682. ich hoffe dies wundert jetzt keinen, da Deutschland in Westafrika die Kolonien Togo/Ghana, Kamerun und das heutige Namibia besessen hatte. Gegründet wurde die Aktiengesellschaft von Friedrich Wilhelm von Brandenburg. Eine Statue von ihm steht heute noch in Berlin vor dem Schloss Charlottenburg. Friedrich Wilhelm hat sich zudem im Bezug zum Seehandel sehr verdient gemacht.

„Seefahrt und Handlung sind die fürnehmsten Säulen eines Estats, wodurch die Unterthanen beides zu Wasser, als auch durch die Manufakturen zu Lande ihre Nahrung und Unterhalt erlangen.“

Mich wundert es eigentlich auch nicht, dass die erste deutsche Aktiengesellschaft auch von einem Friedrich geschlossen wurde. Der Name ist manchmal einfach Programm. König Friedrich I löste die Aktiengesellschaft demnach 1711 auf.

Natürlich bedarf es auch eines Handelsplatzes. Der erste Handelsplatz eröffnete 1612 als Präsenzbörse in den Niederlanden genannt auch „Amsterdam Stock Exchange“. Die ersten Deutschen Börsen waren in Nürnberg, Berlin und Köln anzutreffen. Ab dem Jahr 1830 kamen jedoch in ganz Deutschland immer mehr Börsen hinzu. Der Staat hatte sich anders als heute aus den Geschäften an der Börse herausgehalten. Doch im Jahr 1937 trat das erste deutsche Aktiengesetz in Kraft. Zudem lösten sich viele Regionalbörsen auf und es kristallisierten sich Haupthandelsplätze heraus.

 

Klassifikation von Aktien

Auf den unterschiedlichen Märkten wirst du verschiedene Aktien finden. Eine kleine Unterteilung kann nach zyklischen, defensiven, dividendenstarken und Wachstumsaktien geschehen.

zyklische

Zu den zyklischen Werten gehören Werte, die nur in bestimmten Phasen der Weltwirtschaft (Aufschwung, Boom, Abschwung, Rezession) steigen bzw attraktiv werden. Zu diesen Aktien zählen zum Beispiel Unternehmen aus der Baubranche oder auch der allgemeine Maschinenbau.

defensive

Bei den defensiven Werten sieht dies komplett anders aus. Diese Werte sorgen sogar in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für konstante Umsätze und Gewinne. Ein Beispiel sind hier Unternehmen, die uns mit Produkten des täglichen Bedarfs versorgen. Ein Beispiel hierfür wäre Procter & Gamble.

dividendenstark

Diese Klasse an Werten misst sich mit attraktiven Dividendenrenditen. Hierbei wird jedoch erstmal nur die Dividendenrendite betrachtet. Diese Herangehensweise halte ich für nicht immer richtig. Ein Verständnis für das Geschäftsmodell und das Lesen von Unternehmenskennzahlen sollte vorhanden sein, bevor man in solche Werte investiert. AT&T wäre ein Beispiel aus meinem eigenen Depot für einen dividendenstarken Wert.

Wachstumsaktien

Wachstumsaktien können ein Renditetreiber sein. Diese Werte steigern ihre Umsätze und Gewinne sehr stark und schütten meistens keine oder nur eine sehr kleine Dividende aus. Der größte Anteil vom Gewinn fließt in das weitere Wachstum. Solche Aktien schwanken in vielen Fällen auch sehr stark im Kurs.

 

Bedeutung von Aktien für Wirtschaft und Gesellschaft

Aktienkultur

Die Aktienkultur in Deutschland ist nicht sehr stark. Dennoch gewinnt sie zunehmend an Bedeutung. In meinen Augen liegt dies an dem sehr niedrigen Zinsniveau und dem immer stärker werdenden Zweifel, dass die Rente einfach nicht mehr sicher ist. Im Zuge der Finanzkrise haben viele auch mit ihren Lebensversicherungen und anderen  konservativen Anlagen zu hoch gepokert. Das Niedrigzinsumfeld und das zunehmende staatliche Eingreifen in die Altersvorsorge in Form von Besteuerung macht viele Produkte nicht wirklich attraktiv. An dieser Stelle rücken Aktien in die Fokus.

In der heutigen Zeit existieren aber auch wesentlich mehr Informationskanäle, bei denen man mit Aktien in Berührung kommen kann. YouTube, Facebook und andere soziale Netzwerke erreichen häufig junge Menschen, welche vollkommen unbefleckt und unbefangen der Börse entgegen treten. meiner Meinung nach liegt es derzeit sogar im Trend Aktien zu besitzen und von der Entwicklung der Unternehmen zu profitieren, deren Produkte wir konsumieren bzw. bei denen wir sogar eventuell angestellt sind.

Gesellschaft

Im Jahr 2014 haben laut Zahlen des Deutschen Aktieninstitutes 8,4 Millionen Menschen Aktien oder Fonds besessen. Diese Zahl hatte ihren Höchststand im Jahr 2001 mit circa 12,9 Millionen Aktionären. Hierbei fällt auf, das die Anzahl an Aktionären stetig abgenommen hat. Dies hängt in meinen Augen mit der Dotcom Blase zusammen. Aber auch die negativen Erfahrungen mit der Deutschen Telekom haben sich in vielen Köpfen der Deutschen eingebrannt. In den USA sind im Gegensatz dazu circa 50% der Menschen in Aktien investiert.

Des Weiteren bin ich der Meinung, dass viele Errungenschaften im Zuge der Industrialisierung ohne die Börse und die Aufhebung des Goldstandards nicht möglich gewesen wären. Die Entkopplung vom Goldstandard macht es den Staaten erst möglich die Wirtschaft mit Schulden anzukurbeln. Dieses Wachstum förderte zudem auch die sozialen Systeme und brachte eine ungeheure soziale Gerechtigkeit mit sich, die wir uns heute einfach nicht mehr leisten können. In einer Blogparade zum Thema soziale Gerechtigkeit sind zudem viele andere Teilnehmer dieser Blogparade zu einem ähnlich Schluss gekommen. Der Bürger als einzelnes Individuum kann sich nicht auf den Staat verlassen. Die eigene Vorsorge und Übernahme von Verantwortung rückt immer mehr in den Fokus. Jeder Bürger sollte sein Sicherheitsdenken hinterfragen und für sich die Lehren daraus ziehen, dass es keine totale Absicherung gibt.

Das Streben nach Fortschritt ist in meinen Augen der Antrieb für Ideen und Innovationen. Forschung und Entwicklung stoßen langsam an ihre Grenzen. Man sollte hier die Krebs- und HIV-Forschung im Hinterkopf behalten, bei der die Menschheit unzählige Milliarden in die Entwicklung von Medikamenten und Behandlungsmethoden investiert. Kosten und Nutzen entsprechen hierbei einer exponentiellen Kurve. Man könnte hier auch den Otto-Motor nennen, bei dem wir mit einem enormen Aufwand versuchen den Wirkungsgrad zu verbessern und am Ende nicht wirklich viel erreichen.

Wirtschaft

Im Gegensatz dazu machen wir in den Bereichen autonomes Fahren, alternative Antriebe und Energien mit geringem Aufwand deutliche Fortschritte. Natürlich sind auch andere Bereich von diesem Effekt betroffen. Diese Fortschritte werden die Gesellschaft weiter nach vorne bringen und unsere Produktivität, welche seit der Industrialisierung nur noch zunimmt weiter erhöhen. Ohne den Aktienmarkt und das Kapital der Investoren wäre auch das Internet in der Form, wie wir es heute kennen unter keinen Umständen so stark verbreitet.

Ich bin zudem der Meinung, das Aktien durch das Streben nach Fortschritt Arbeitsplätze schaffen und sichern.

Die Globalisierung der Kapitalmärkte schreitet zudem ebenfalls immer weiter voran, sodass die einzelnen Wirtschaftsräume immer enger miteinander vernetzt sind. Daraus folgen natürlich auch zusätzliche Risiken, die es einzuschränken gilt. Einen Einbruch der weltweiten Wirtschaft und Kursen an den Börsen haben wir 2008/2009 während der Finanzkrise erlebt.

 

Der Kauf einer Aktie

Es ist nun endlich soweit. Du möchtest deine erste Aktie kaufen. An dieser Stelle benötigst du nicht nur ein bisschen Geld, sondern auch ein Depot, indem deine Aktien von einer Onlinebank verwaltet werden. Empfehlenswert sind heute Onlinebanken, da diese deutlich geringere Gebühren aufweisen, als Hausbanken mit einem teuren Filialnetz. Ich nutze hierfür das Depot der Comdirect*.

Für die Ausführung deiner Order (Kaufauftrag) sind zudem noch andere Dinge notwendig, um seine Aktie zu erwerben. Zum einen benötigt man die WKN ( Wertpapierkennnummer) oder die ISIN ( International Securities Identification Number). Mit diesen beiden Nummern lässt sich deine Aktie sofort in jeder Ordermaske bei jedem Broker finden. Des Weiteren musst du noch den Börsenplatz auswählen, an dem du deine Aktie kaufen möchtest. Es empfiehlt sich die Börse zu nehmen, die für deine Aktie das höchste Handelsvolumen aufweist. Deine Order wird dadurch mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit auch schnell ausgeführt.

Des Weiteren musst du noch die Anzahl der Aktien eingeben und die Gültigkeit deiner Order. Damit ist die Dauer der Order gemeint, wie lange sie am Markt stehen bleiben soll, bis sich ein Verkäufer gefunden hat.

Zusätze

Den wichtigsten Punkt des Limits nenne ich dir zum Schluss. Kaufe bitte niemals Aktien mit Billigst/Bestens. Dies meint nämlich, dass du jeden Preis akzeptieren wirst, der dir geboten wird. Unter Umständen wirst du so zu einem deutlich höheren Preis kaufen, als du dir vorgestellt hast. Gebe somit immer den Preis ein, den du bereit bist zu zahlen.

Im Rahmen deiner Order wirst du aber auch auf die Begriffe Brief- und Geldkurs treffen. Der Briefkurs gibt den Preis an, den der Verkäufer mindestens für seine Aktie haben möchte. Der Geldkurs hingegen ist der Preis, den der Käufer höchstens zahlen möchte. Damit du dies nicht vergisst, kannst du dir eine Eselsbrücke bauen. Der Brief ist ein Stück Papier und spiegelt die Aktie wieder, welche derzeit im Besitz des Verkäufers ist. Geldkurs entspricht somit deinem Geld bzw Geldbeutel, den du für den Kauf der Aktie einsetzen möchtest.

Weitere Orderzusätze

Zu den weiteren Orderzusätzen gehören

  • Stop Buy / Stop Loss
  • Fill or Kill
  • Immediate or Cancel
  • Trailing Stop Buy / Trailing Stop Loss

Mit dem Thema Orderzusätze solltest du dich auf jedem Fall intensiver auseinander setzen. Hierfür kann ich dir die beiden folgenden Videos als Grundlage empfehlen.

  1. Dein erster Aktienkauf steht an? Achte auf Orderzusätze Limit, Billigst/Bestens etc

  2. Trailing Stop Loss / Stop Limit / OCO / Fill or Kill Orderarten einfach erklärt

 

Die Landschaft der Indizes

Die Aktienlandschaft sieht es vor, dass Unternehmen ihre Papiere in einem Index listen. Dies steigert zum einen das Ansehen des Unternehmens und stellt zudem auch ein Qualitätssiegel für den Investor dar.

Ein Beispiel hierfür wäre der DAX. Im Deutschen Aktienindex sind die 30 größten Unternehmen in Deutschland nach ihrer Streubesitz Marktkapitalisierung gelistet.

Unter Streubesitz versteht man die prozentuale Anzahl an Aktien, welche auf dem freien Markt verfügbar ist. Oftmals sind nämlich auch diverse private Personen mit größeren Aktienpaketen an einem Unternehmen beteiligt. Die Kriterien für eine Aufnahme im DAX sind:

  • Im Primestandard gelistet
  • Im Xetra gehandelt werden
  • Streubesitz von mindesten 10%
  • seinen Sitz in Deutschland haben oder
  • das höchste Handelsvolumen an der Börse Frankfurt und seinen Sitz in Europa haben

Dem Primestandard liegen zudem weitere Qualitätsmerkmale zugrunde, welche die rechtlichen Vorraussetzungen einer Aktiengesellschaft noch deutlich verschärfen. Hierbei müssen Ad hoc Mitteilungen erscheinen, Quartalsberichte zum 2. und 3. Quartal eines jeden Jahres erfolgen, internationale Rechnungslegungsgrundsätze  z.B US-GAAP erfüllen und einen Unternehmenskalender führen.

Bei der Erwähnung von Idizies wirst du auch schnell auf die beiden Begriffe Kurs- und Performanceindex treffen.

Kursindex

Ein Kursindex beinhaltet keine Dividenden. Diese werden vom Kurs abgezogen. Man könnte diesen auch mit einer Art ausschüttenden ETF vergleichen.

Performanceindex

Der Performanceindex funktioniert demnach wie ein thesaurierender ETF, der seine Erträge direkt wieder in die Aktien investiert, von denen sie gekommen sind. Der Vorteil besteht somit bei der Lesbarkeit der Gesamtentwicklung des jeweiligen Marktes, der mit dem Index abgebildet wird. Der oben genannte DAX ist ein Performanceindex.

Weitere Indizes

Zu den bekanntesten Indizes zählen

  • DAX
  • Dow Jones
  • S&P 500
  • NASDAQ
  • Nikkei
  • MDAX
  • EuroStoxx

 

Schlusswort

Dies ist mit Abstand längste Artikel auf meinem Blog. Ich hoffe er hat dir gefallen und du verfolgst die Serie rund ums Investieren weiter. Durch die Recherche für diesen Artikel habe selber so unheimlich viel dazu gelernt. Das Aktiengesetz ist schon eine Nummer für sich. Zwischenzeitlich hatte ich mich sogar mal in den Bereich der Charttechnik verlaufen und habe mir zu diesem Thema einiges an Wissen angelesen.


Für einige Anlagemöglichkeiten konnte ich zudem andere Finanzblogger motivieren, sich bei dieser Artikelserie zu beteiligen.

Sei also gespannt auf die nächsten Artikel, die in Kürze erscheinen werden.

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