Investieren Teil 2: Das Humankapital

Humankapital

Das Humankapital

Willkommen zum zweiten Teil der Artikelserie „Investieren“ mit dem in meinen Augen wichtigsten Thema überhaupt. Es ist dein Humankapital. Die beste Absicherung für dein ganzes Leben ist deine Bildung. An deinem Bildungsstand solltest du daher ständig arbeiten und diesen nie vernachlässigen.

Auch wirst du an dem Weg, den du gehen wirst weiter wachsen und zu einer Persönlichkeit werden. Dein Leben steht mit Beginn der Schule oder Ausbildung komplett am Anfang. Dein erstes Geld wandert auf dein Konto. Aber ist dies auch die Tätigkeit, der du in 20 Jahren noch nachgehen wirst?

So kann es durchaus passieren, dass dein Beruf, den du in 20 Jahren ausüben wirst nichts mehr mit dem zu tun haben wird, was am Anfang deiner beruflichen Karriere einmal war.

Unterschätze auch niemals die Weiterentwicklung der Wirtschaft und Industrie und versuche den Anschluss nicht zu verlieren. In der Form wie sich Unternehmen weiterentwickeln musst auch du dich weiterentwickeln.

 

Bildungssystem

In frühen Jahren fängst du mit dem Aufbau deines Wissens an. In Deutschland besteht die allgemeine Schulpflicht, die in den meisten Bundesländern bis zum 18. Lebensjahr dauert. Einige Ausnahmen existieren, indem die Berufsschule ebenfalls noch darunter fallen kann. Somit könnte man auf ein maximales Alter von 21 Jahren kommen.

Dennoch möchte ich dir eine Grafik zeigen, die das Grundsystem für Deutschland zeigt, an dem du dich grob orientieren kannst.

Humankapital

Bildquelle: www.slideplayer.org

An dieser Grafik kannst du erkennen, dass alles einmal im Kindergarten beginnt und dann weiter in die Grundschule führt. Nach der Grundschule teilt sich das Feld der Bildungswilligen in unterschiedliche Zweige auf. Hierbei sollte erwähnt werden, dass unser Staat versucht jedem Bürger kostenlosen Zugang zur Bildung zu ermöglichen.

In Teilen wirst du jedoch private Schulen vorfinden, die dir monatlich Gebühren abverlangen werden. Betrachte diese Kosten immer als eine Investition in dich selbst. Auch im Bereich Studium gab es in vielen Ländern einmal Studiengebühren. Diese wurden in vielen Bundesländern schon abgeschafft. Hier solltest du dich in jeden Fall vorher informieren.

Das System wird nach oben jedoch immer eingleisiger. Viele Bundesländer ermöglichen daher sogar nach dem erreichen eines höheren Abschlusses den Beginn eines Studiums.

An dieser Stelle sind vielleicht ein paar Worte zu meinem eigenem Weg angebracht. Dieser führte über die Realschule in eine Fachoberschule, bei der ich mich durch das Erreichen eines Abiturs mit einer fachlichen Komponente zudem für ein Studium qualifizierte.

Ich habe mich dann jedoch für den Weg in eine Anstellung und damit verbundene Ausbildung gewählt, bei der ich nun aufbauend meinen Industriemeister abgeschlossen habe. Beide Endpunkte berechtigen mich zu Besuch einer Fachhochschule. Ich glaube in meinem Fall könnte es sogar noch sein, dass ich eine in der Hochschule in dieser Fachrichtung besuchen dürfte.

 

Unser Bildungssystem ermöglicht also eine Entwicklung, die auf die Talente und Neigungen des Einzelnen individuell anwendbar ist. Am Ende ist es lediglich deine Entscheidung welchen Weg du wählst und wo du hin möchtest. Manchmal liebäugelte ich jedoch mit einem BWL Studium, obwohl ich den Weg des studieren sehr oft verworfen habe.

 

Warum dein Humankapital wichtig ist

InvestierenEgal was dir im Leben passiert, dein Wissen kann dir niemand nehmen. Geld ist ersetzbar und lässt sich neu verdienen.

Ab einem gewissen Grad an Bildung wirst du immer in der Lage sein von Null anzufangen. Ich bin aber auch der Meinung, dass dir Bildung zu Optionen verhilft, in deren Richtung du dich entwickeln kannst.

Entwicklung und ständiges Wachstum sind essentielle Punkte, die dir dabei helfen eine freie Persönlichkeit zu werden. Stillstand bedeutet somit, dass unerfüllte Bedürfnisse uns unsere Lebensfreude und Energie rauben.  Für Unternehmen gilt der Grundsatz der ständigen Entwicklung ebenso wie für uns.

Zum Leben gehört zudem auch das so genannte „Lebenslange Lernen“. Du wirst im Leben nie an den Punkt kommen, dass du ausgelernt hast. Es gibt jeden Tag etwas neues zu entdecken, was dich auf deinem Weg weiter bringen wird. Es ist nur eine Frage, wann du dich den neuen Dingen öffnen wirst. Entscheidend ist aber auch deine Disziplin mit der du dich der Herausforderung zur Steigerung deines Humankapitals stellst. Je mehr du in deine Bildung investierst, umso mehr Momentum wirst du aufbauen.

Du wirst nicht alles in der Schule lernen. Die Konditionierung zu Konsumschafen schreitet voran. Daher wird es dich etwas Zeit kosten, wenn du dich zum Beispiel mit der Thematik Geld, Finanzen und Vermögensaufbau auseinandersetzt. Diese Zeit musst du aber aus freien Stücken bereit sein zu investieren. Deine Motivation sollte einer intrinsischen Herkunft folgen.

Dein Blickwinkel auf gesellschaftliche Normen und Regeln wird sich verändern und du stehst vielem wesentlich kritischer gegenüber. Daraus wird sich die Fähigkeit entwickeln öfter mal Dinge zu hinterfragen, bevor du etwas tust oder umsetzt.

Das Stellen von Fragen ist ein weiterer wichtiger Punkt, der dich im Leben weiter bringen wird.

 

Möglichkeiten dein Humankapital zu steigern

Es gibt viele Wege dein Humankapital zu steigern. Den Weg des Bildungssystems vom Kindergarten bis zur Hochschule sehe ich als einen Weg an. Zudem gibt es so viele Bücher, die dir alle etwas vermitteln können. Es heißt nicht umsonst, dass Lesen bildet.

Manchmal ergibt es auch Sinn an seinen Schwächen zu arbeiten. Du wirst diese jedoch nie ganz eliminieren. Somit reicht es, wenn du deine Zeit in einem ganz geringen Maße deinen Schwächen widmen tust.

Manches wird dir am Anfang vielleicht schwerfallen zu verstehen, da du bisher keine praktischen Erfahrungen mit dem Thema oder dem Problem gemacht hast.

In der heutigen Zeit sind Social Media Kanäle wie Youtube und Facebook ebenso eine sehr gute Möglichkeit, sich mit anderen Dingen auseinanderzusetzen, da es zu fast jedem Thema einen Kanal oder eine Gruppe gibt.

 

Schlusswort

Zum Schluss vom zweiten Teil möchte ich dir noch mit auf den Weg geben, dass es notwendig ist erst eine Persönlichkeit zu werden, bevor sich die Dinge in deinem Umfeld ändern werden. Mit zunehmendem Humankapital wird es dir gelingen als erstes dich selbst zu ändern und dann deine Situation. In meinen Augen ist dies auch der erste Schritt auf dem Weg zur finanziellen Freiheit. Humankapital ist somit der Schlüssel zum Erfolg.

Stütze dich aber nicht nur auf einen Weg in deinem Leben. Halte dir ein paar Optionen offen, denn du wirst auf manchen Wegen scheitern. Konzentriere dich nur auf dich selbst und nicht darauf, was die anderen machen.

Am Ende wirst du das ernten, was du gesät hast und wenn du dich mit Begeisterung deiner Arbeit widmen tust, wird sich deine Situation nachhaltig verbessern. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich mich im Sommer 2014 an einer Position der inneren Aufgabe befand. Ich habe einen Entschluß gefasst, mich dennoch neuen Herausforderungen zu stellen und an mir zu arbeiten. Im letzten Jahr habe ich das, was ich vor 3 Jahren auf den Tag genau gesät habe geerntet.

Es liegt somit an jedem selbst und an der inneren Einstellung sang und klanglos mit der Masse zu schwimmen oder sich dieser Masse entgegen zustellen. Die höchste Anerkennung, die du durch andere dafür bekommen kannst sind Neid, Hass und Missgunst.

Anbei ein paar Buchempfehlungen zur Steigerung deines Humankapitals.

Es handelt sich hierbei um Affilate-Links.

 

Beste Grüße

Stefan

2 Kommentare
  1. Tobi
    Tobi says:

    Hi Stefan,
    Ich versuche etwas konstruktive Kritik zu äußern, damit du die Möglichkeit bekommst dich zu verbessern.
    Ich bin zufällig auf deinen Blog gestoßen und mein Interesse wurde durch die „Offenlegung“ deines Portfolios geweckt. Nachdem ich ein paar Artikel gelesen habe musste ich jedoch feststellen, dass diese qualitativ weniger hochwertig sind und wenig Informationen liefern. Oft verwendest du schwammige und umgangssprachliche Formulierungen, baust Rechtschreibfehler ein und bietest dem Leser keinen wirklichen Mehrwert. Es kommt einem fast so vor, als hättest du in einem Finanz-Podcast oder Finanz-Youtube-Video ein paar Begriffe aufgeschnappt und versuchst daraus massenhaft Blogartikel zu generieren. Aber vergiss nicht: Qualität statt Quantität!
    Anders als in diesem Artikel beschrieben, solltest du gerade deinen Schwächen sehr viel Zeit widmen, damit du dich darin stark verbessern kannst. Eine Aussage, wie zB. „Somit reicht es, wenn du deine Zeit in einem ganz geringen Maße deinen Schwächen widmen tust.“ halte ich für sehr fragwürdig und klingt für mich eher nach aufgeben.
    Vielleicht sollte man irgendwann eingestehen, dass das Blogschreiben nicht das richtige für einen ist. Dein Blog gibt es ja auch nicht erst seit zwei Wochen und eine positive Veränderung deines Schreibstils und des Informationsgehalts der Artikel konnte ich leider nicht feststellen. Nicht jeder von uns ist ein literarischer Genie und aus dir wird leider nicht der nächste Kolja Barhoorn, Gerd Kommer oder Finanzwesir.
    Ich hoffe ich konnte dir ein wenig Helfen ein passenderes Hobby für dich zu finden.
    Viele Grüße
    Tobi

    Antworten
    • Stefan
      Stefan says:

      Hallo Tobi,
      Vielen Dank für deine Kritik.
      An vielen deiner genannte Punkte kann ich denke ich wirklich noch arbeiten, um den Blog zu verbessern.
      Ich denke aber auch, das man mit der Zeit und der Thematik wächst. In meinen Augen ist gegenüber den Artikeln aus der Vergangenheit schon eine Verbesserung zu heute zu sehen.
      Beste Grüße
      Stefan

      Antworten

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