Mehr in deiner Zeit schaffen – Zeitfresser

Deine Zeit ist unheimlich kostbar.

Zeit ist knapp

Von Geld kann man irgendwann genug haben. Anders verhält es aber sich bei der Zeit, die einem zur Verfügung steht. Der Tag hat nun mal nur 24 Stunden, von denen bestimmt 8 Stunden für Schlaf und weitere 8 Stunden für die Arbeit verbraucht werden. Die restlichen Stunden sind die Zeit, in der du deinen privaten Interessen nachgehen kannst. Bis hier hin eigentlich nichts neues.

Sogar die Behauptung, das Zeit endlich ist mit der Beschränkung unseres Lebensalters bleibt bestehen. Daran lässt sich nichts rütteln. Damit du aber deine freie Zeit besser nutzen kannst, möchte ich dir in diesem Beitrag 3 Schritte empfehlen, welche ich selber auch praktiziere.

Der Hintergrund ist der, dass ich mit dem Blog sehr ausgelastet bin und alles neu koordinieren musste. Mit helfen dabei ein Kalender und ein Notizbuch. Der Kalender liegt in den meisten fällen jedoch zu Hause, da ich das Notizbuch hauptsächlich als To-Do-Liste verwende. Die Punkte aus der To-Do-Liste werden dann am Sonntag in den Kalender für die folgenden Wochen übernommen. Somit ergeben sich nach der Arbeit feste Punkte, die ich gezielt und effektiv ansteuern kann.

In dem Kalender tauchen auch Tage auf, an denen ich Einkaufen gehe oder irgendwo unterwegs bin. Viele Aufgaben lassen sich bequem in der Bahn erledigen, sodass ich hier zu Hause keine Zeit in die Erledigung investieren muss. Auch meine Tage, an denen ich Laufen gehe tauchen hier auf. Da ich ja während meiner Arbeitszeit zum Sport gehen darf, entfallen natürlich viele dieser Aktivitäten in der Freizeit. Hier muss ich meistens nur noch den Samstag und Sonntag ordnen.

 

1. Planung

Als erstes solltest du dir eine To-Do-Liste anlegen, mit den Dingen, die du erledigen musst. Aber auch während eines Tagen können Punkte für dich entstehen, die du dir erstmal aufschreiben solltest. Es findet somit noch keine Sortierung mit der Wichtigkeit der Aufgaben statt. In den letzten Wochen haben sich bei mir zum Beispiel unheimlich viele Ideen über Themen für den Blog gesammelt.

Auf dieser To-Do-Liste mache ich mir zu den einzelnen Aufgaben auch zusätzliche Notizen, sodass ich noch ein paar Zusatzinformationen dazu habe. Meistens sind dies Stichpunkte, die mir helfen nicht den Umfang oder einen Termin einer Aufgabe zu vergessen.

Darauf aufbauend solltest du dann deine die Punkte mit Terminen im Kalender eintragen, sodass du diese nicht vergisst. Um diese Termine baue ich dann das Abarbeiten der Aufgaben auf. Hier trifft dann alles aufeinander, sodass am Ende feststehen sollte, was du jeden Tag machst.

Ich versuche sogar zeitraubende Dinge, wie zum Beispiel das Einkaufen direkt nach der Arbeit zu erledigen, da ich zum Beispiel beim Schreiben vermeiden möchte aus dem Fluss zu kommen.

Für längere Abwesenheiten, wie zum Beispiel meinen Auslandsaufenthalt, soll es auf dem Blog zum Beispiel keinen Leerlauf geben. Leider ist dies passiert, da ich wirklich total voll war mit der Vorbereitung und dem Umzug nach Köln. Hier möchte ich für den nächsten Aufenthalt deutlich besser vorbereitet sein. Zudem wird diesmal nicht noch ein Umzug dazu kommen, der das Ganze zusätzlich belastet.

 

2. Vorbereitung

Damit du deine Aufgaben gemäß Kalender auch sukzessive abarbeiten kannst, Bedarf es aber auch einer kleinen Vorbereitung. So sollte zum Beispiel dein Schreibtisch aufgeräumt sein, etwas zum Trinken vorhanden sein und solltest du auch gegessen haben. Nicht ist schlimmer, wenn du durch diese Dinge den Beginn nach hinten verschieben musst. Plane dir diese Zeiten sonst auch ein, sodass du für dich schnell einen Rhythmus findest, der zu deinem Job und deinem Tagesablauf passt.

Manche Dinge lassen sich zum Beispiel aber auch gut miteinander verbinden. Ein Beispiel wäre das Waschen der Wäsche. Ein Wunder, dass die heutigen Geräte sogar Restlaufzeiten angeben und man genau weiß, wann die Maschine fertig ist. Du hast so die Möglichkeit während dem Waschgang anderen Dingen nachzugehen. Das spätere Herausholen und Aufhängen kannst du dann sogar als Pause nutzen. Für Frauen ist das natürlich alles selbstverständlich 😉

3. Ablenkungen entfernen

Es gibt nichts schlimmeres, als wenn du ständig auf dein Handy schaust, wer dir geschrieben hat und dann auch noch antwortest. Warst du nicht beschäftigt?

Von diesen Zeitfressern gibt es so einige. Für mich zählen wie oben angesprochen das Handy, der Fernseher, Musik, das Internet, E-Mails, Facebook oder andere Social Media Plattformen dazu. Am schlimmsten ist dabei bestimmt noch Youtube.

Wenn ich zum Beispiel am Blog arbeite, wird es etwas schwer mit dem Internet, da ich bei diversen Recherchen schon darauf angewiesen bin. Ich versuche dennoch Social Media Kanäle, Youtube und das E-Mail Programm geschlossen zu halten. Der Fokus soll sich schließlich in dem Moment vollständig auf dem Blogbeitrag befinden.

 

Technik zum Arbeiten

Trotzdem muss die Arbeitszeit dann noch gestaltet werden. Du kannst schließlich nicht 9 Stunden am Stück nur schreiben oder der Aufgabe nachgehen.

Ich verwende daher die Pomodoro Technik, bei der ich 25 Minuten arbeite 5 Minuten Pause mache. Dieses macht man 4 mal hintereinander und danach folgt eine längere Pause von 20 Minuten. Ich habe hierbei gemerkt, dass mir in den Pausen manchmal noch einige Dinge für den Artikel einfallen, die ich noch erwähnen könnte. Aber auch an Formulierungen arbeitet man irgendwie unterbewusst weiter. Die geistige Beweglichkeit ist einfach wesentlich stärker ausgeprägt.

Die Synapsen kommen also endlich mal ordentlich auf Drehzahl 😉

Diese Methode habe ich auch während meiner Industriemeisterausbildung in der handlungsspezifischen Qualifikation angewendet. Die Ergebnisse im Vergleich zur Basisqualifikation waren deutlich besser.

Wenn du mehr über die Pomodoro Technik wissen möchtest, kann ich dir den Artikel auf wikipedia empfehlen: Pomodoro Technik

 

Schlusswort

Diese Art des Zeitmanagement hat natürlich auch einige Vorteile, die wie folgt lauten:

  • Konzentration auf das Wesentliche
  • Ausschaltung von Vergesslichkeit
  • Aufgabenbündelungen sind möglich
  • Abbau von Stress
  • Ordnung des Tagesablaufes
  • Höhere Zufriedenheit und Motivation
  • Steigerung der Leistungsfähigkeit
  • Mehr Freizeit durch Struktur

Am Ende darf natürlich auf einem Finanzblog der Stichpunkt „mehr Geld“ nicht fehlen.

 

In diesem Sinne hoffe ich, dass dir dieser Beitrag gefallen hat.

Bleibe bitte stets motiviert und höre nicht auf über das was du tust nachzudenken. Es gibt nichts wertvolleres als geistige Flexibilität. Achte bitte zudem auch auf deine Ernährung, damit dein Körper auch vital bleibt.

Du hast mehr Interesse am Thema Selbstmanagement, dann kann ich dir dieses Buch hier empfehlen: Selbstmanagement*

 

 

Gruß Stefan

 

 

*Bei den beworbenen Produkten auf meinem Blog handelt es sich um Affiliate Links, bei denen ich einen kleinen Anteil an Provision erhalten, wenn du dieses Produkt erwerben wirst. Für dich hat dies keinen Nachteil. Du unterstützt somit nur meine Arbeit mit dem Blog und trägst zu dessen Weiterentwicklung bei.

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