My home is my castle. Finanzieller Schutz.

Einleitung

My home is my castle –  wie eine kleine Geldreserve als finanzieller Schutz dienen kann.

Willkommen zu meiner dreiteiligen Serie zum Thema finanzieller Schutz, Sicherheit und Freiheit. In jedem der drei Blogartikel werde ich dir einen der oben genannten Begriffe näher erklären.

Ich wünsche dir somit heute viel Spaß beim Lesen vom ersten Artikel mit dem Thema finanzieller Schutz.

 

Finanzieller Schutz

Es gibt doch nicht schlimmeres, wenn kurz vor Ende des Monats die Waschmaschine oder der Kühlschrank kaputt geht. Da hilft nur ein finanzielles Polster, von dem du in solchen Fällen zehren kannst. Dieses finanzielle Polster würde ich schon als einen kleinen finanziellen Schutz ansehen.

Es schützt dich vor einem finanziellen Engpass, der dir emotionalen Stress erspart. Dieses Polster ermöglicht dir zudem immer weich zu fallen und bewahrt dich vor einem Kredit oder einer Finanzierung auf Raten.

Viele Menschen haben leider nicht die Möglichkeit sich ein Polster zum Schutz aufzubauen.

Doch auf diese Thematik möchte ich jetzt noch nicht eingehen.

Was ist, wenn du die Möglichkeit hast, dir deinen finanziellen Schutz aufzubauen?!

Dann solltest du dir erstmal deine monatlichen Ausgaben auflisten. Diese können sich sogar in fixe und variable Kosten unterteilen.

Typische Kostenpunkte, die hier auftauchen können, sind die Miete, Lebensmittel, Strom, Wasser, Heizung, Versicherungen und das Auto.

Die Anzahl der Kostenfelder kann je nach Lebensstil mehr oder weniger sein.

Nachdem du deine monatlichen Ausgaben ermittelt hast, musst du für dich selber definieren, wie lange du brauchen würdest, um mit deiner Ausbildung einen neuen Arbeitsplatz zu finden.

Ich selber würde dir einen Schutz in Höhe vom 6 fachen deiner monatlichen Ausgaben empfehlen.

In diesen 6 Monaten solltest du natürlich nicht einfach vor dich hin leben, sondern versuchen schnellstmöglich eine neue Anstellung zu finden.

 

Von der Theorie in die Praxis

Wie schaut das ganze bei mir aus. Ich habe ungefähr 1.200 € an Ausgaben im Monat. Zudem sollte man erwähnen, dass sich meine Miete in Grenzen hält und ich kein Auto unterhalten muss.

Daraus ergibt sich bei mir ein finanzieller Schutz von 7.200 €. Diesen hatte ich circa im Jahr 2010 bereits erreicht, wenn ich meinen zu der Zeit nicht sehr genauen Aufzeichnung trauen kann.

Ich habe diese Summe mittlerweile aber auf 5000 € abgeschmolzen, da ich die 7200 € als zu hoch für mich erachte.

Des Weiteren investiere ich diese Summe nie in Aktien, ETF`s oder Edelmetalle. Der Grund sollte jedem klar. Dieses Geld hat den einzigen Zweck mich für 6 Monate abzusichern.

Es gäbe nichts schlimmeres, als wenn man mit seinem kompletten Vermögen investiert ist und auf einmal Aktien mit Verlust verkaufen müsste, nur um eine offene Rechnung zu begleichen.

Dieses Geld natürlich nicht anzufassen erfordert eine Menge Disziplin. Ich würde hier sogar die Meinung von Andre Kostolany teilen, sein Geld heiß zu lieben und kalt zu behandeln.

 

 

Abschluss

Ich hoffe der erste Teil der Serie hat dir gefallen. Es wird natürlich je nach Standpunkt etwas an Zeit brauchen, bis du deinen finanziellen Schutz aufgebaut hast. Übe dich hier einfach in Geduld und Fleiß, denn der Weg bleibt immer noch das Ziel – und auf diesem Weg wirst du eine Menge lernen, welches dir spätere Entscheidungen erleichtern wird.

Der nächste Teil der Serie erscheint am 13.06.2017 und ich würde mich über deinen Besuch freuen.

In diesem Sinne wünsche ich dir noch einen angenehmen Start in die Woche.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik kannst du dich gerne hier bei mir melden.

 

Gruß Stefan

 

 

6 Kommentare
  1. Sparkojote
    Sparkojote sagte:

    Hallo Stefan,

    Ein Finanzpolster ist extrem wichtig, für solche Notfälle. Ich wollte zu Anfang mindestens 6 Monate Cash auf der Seite haben, mittlerweile senke ich diese Quote auf 3 Monate. Manchmal habe ich auch weniger, finde es aber nicht so schlimm da ich einen guten Cashflow habe aus verschiedenen Einnahmeströmen.

    Ich versuche so wenig wie Möglich auf dem Sparkonto verrotten zu lassen! Mit dem Alter ändert sich das aber sicherlich, da man doch mehr Sicherheit haben möchte, momentan bin ich noch jung und kann mehr Risiko stämmen, da ich praktisch noch keine Verpflichtungen habe wie Familie etc.

    Gruss
    Thomas

    Antworten
    • Stefan
      Stefan sagte:

      Hallo Thomas,
      Hab es schon fast vergessen zu antworten.
      Bei mir wird es ab August auf einen Umzug oder 2. Wohnung hinauslaufen. Ich zieh also mit in Sachen Umzug bzw örtliche Veränderung 😉
      Bin mal gespannt ob noch ein Blogger bald umzieht. Dann könnte man schon von einem Umzugsfieber reden 😀
      Gruß Stefan

      Antworten
  2. Hobbyinvestor
    Hobbyinvestor sagte:

    Genau richtig dieses Polster zu haben. Auch ich bin der Meinung, erst einen Puffer auf dem Tagesgeldkonto haben. Zudem wird auch oft an Versicherungen gespart oder es werden keine Pläne für die nächsten Jahre erstellt (Auto, Hochzeit, Urlaub,usw) die ins Geld gehen können.
    Ich hab mir dazu mal 5 Fragen überlegt:
    https://hobbyinvestor.de/fuenf-fragen/
    die man sich vor dem Investieren stellen sollte!

    Schöne Grüße
    Sebastian

    Antworten
    • Stefan
      Stefan sagte:

      Guten Abend Sebastian,
      Ich habe dazu in meinem Haushaltsbuch eigene Töpfe eingerichtet, die jeden Monat befüllt werden.
      Aktuell rückt bei mir das Umzugskonto in den Vordergrund, da ich mich beruflich etwas verändern werde.
      Gut, dass ich dieses schon seit circa 3 Jahren befülle.
      Deine 5 Fragen finde ich treffend und gut!
      Gruß Stefan

      Antworten
  3. Manuela
    Manuela sagte:

    Hallo Stefan,
    toller Beitrag. Ich persönlich hatte schon immer einen Notfallpolster. Für mich wäre es undenkbar, wenn die Waschmaschine kaputt geht und ich mir keine neue kaufen könnte. Da ich schon immer (unbewusst) diesen finanziellen Schutz hatte, habe ich mir noch nie weitere Gedanken dazu gemacht. Für mich ist der „selbstverständlich“, aber ich kenne genug, bei denen das nicht der Fall ist.

    Schöne Grüße
    Manuela

    Antworten
    • Stefan
      Stefan sagte:

      Guten Abend Manuela,
      Morgen erscheint meine Monatsauswertung für Mai und da werd ich drauf eingehen, dass ich meinen finanziellen Schutz eventuell antasten muss.
      Daher werde ich diesen in nächster Zeit sogar schonmal präventiv aufstocken.
      Näheres aber im Beitrag.
      Gruß Stefan

      Antworten

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