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Mission Stromsparen

Zugegebenermaßen ist sparen nicht immer einfach, schließlich gibt es Unmengen an Verlockungen und Anreizen, die dazu veranlassen tiefer in die Geldbörse zu greifen als einem lieb ist. Doch es gibt durchaus Wege, die es Verbrauchern erlauben, jährlich erhebliche Summen an Geld einzusparen. Ein oft unterschätzter, aber schwerwiegender Kostenpunkt ist der Stromverbrauch und die damit verbundenen erhöhten Ausgaben. Dabei ist Stromsparen relativ einfach und mit den folgenden Maßnahmen wird dem Verbrauchern ermöglicht, sich vor unnötigen Stromkosten zu schützen. So kann eine vierköpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von circa 3500 bis 4000 kWh mehr als 300€ jährlich mithilfe einiger weniger Tipps und Tricks  einsparen.

 

Anbieterwechsel – Geld sparen im Handumdrehen

Der erste grundlegende Schritt zur Senkung des Strompreises besteht in vielen Fällen aus dem Wechsel des derzeitigen Anbieters zu einer günstigeren Alternative. Viele Haushalte werden oftmals durch den örtlichen, verhältnismäßig teuren Grundversorger beliefert, haben sich bisher kaum mit den Angeboten anderer Anbieter beschäftigt und daher einen Wechsel nicht in Erwägung gezogen. Dabei gibt es mittlerweile eine große Auswahl an Vergleichsportalen für Strom- und Gastarife, mithilfe derer es Verbrauchern erleichtert wird, Anbieter zu vergleichen und schließlich auch zu wechseln. Ein Beispiel für ein solch etabliertes Portal ist WechselJetzt.de. Die unkomplizierte Handhabung des Vergleichsportals macht es Benutzern möglich, einfach und unverzüglich Versorger in ihrer Nähe zu finden und einen neuen Vertrag abzuschließen. Mit einem Wechsel des Stromanbieters ist somit der Grundstein für eine sparsame (Energie-)Zukunft gelegt und das vermeintlich größte Hindernis genommen.

 

Vorsicht bei „Weißer Ware“

stromsparen bei weißer wareZu der sogenannten „Weißen Ware“ gehören Haushaltsgeräte wie Spülmaschine, Waschmaschine, Trockner oder Kühlschrank. Je nach Nutzung können diese Geräte 25 bis 45% des Gesamtbedarfs  ausmachen und damit schwer ins Gewicht des Haushaltsbudgets fallen. Gleichzeitig bietet die „Weiße Ware“ aber auch immenses Stromsparpotential, welches Sparfüchse hellhörig werden lässt. Nicht nur energieeffiziente Neugeräte können hierbei Abhilfe schaffen, sondern auch das eigene Verhalten spielt beim Stromsparen eine wesentliche Rolle. So führt z.B. eine niedrigere Waschtemperatur – von etwa 20 bis 40 Grad – zu einer Halbierung des benötigten Energieverbrauchs. Um überflüssige Kosten zu vermeiden, empfiehlt es sich außerdem darauf zu achten, den Kühlschrank nicht zu kalt einzustellen; der empfohlene Richtwert liegt hierbei bei 7 Grad Celsius. Zudem ist es ratsam, den Kühl- und Gefrierschrank in regelmäßigen Abständen abtauen zu lassen. Für ein solches Vorhaben bietet sich die Urlaubszeit als geradezu idealer Zeitraum an.

 

Stiller Stromfresser – Der Standby Modus

stromsparen mit der steckdosenleisteGerne vergessen, aber ein echter Energiefresser sind Elektrogeräte, die sich im Standby Modus befinden. Sie sind ein unerkannter, aber dennoch enormer Kostenpunkt auf der Stromrechnung vieler Haushalte, welcher sich aber mit nur wenigen Maßnahmen drastisch minimieren lässt. Insbesondere bei Kommunikationselektronik wie Stereoanlage, Fernseher oder Computer lässt sich beträchtlich einsparen, wenn Verbraucher auf den Standby-Betriebs verzichten und schlichtweg den Stecker aus der Steckdose ziehen. Wem das auf Dauer jedoch zu umständlich ist, dem empfiehlt sich das Anschaffen von Steckdosenleisten*. Durch den An- und Ausschalter der Leiste, können alle daran angeschlossenen Geräte bequem vom Stromnetz getrennt werden und verbrauchen somit auch keinen Strom im unökonomischen Standby Modus. Mit dieser Methode sind Einsparung von 60€ pro Jahr möglich.

 

Fazit

Grundsätzlich gilt es den eigenen Stromverbrauch kontinuierlich im Auge zu behalten. Falls nötig sollte man einen Anbieterwechsel nicht zu scheuen, denn dieser bildet oft die Basis für effektives Stromsparen. Mit der Hilfe von Apps für das Smartphone oder Tablet lassen sich zudem Stromfresser im Haushalt schnell identifizieren . Grundsätzlich empfiehlt es sich den eigenen Umgang mit Strom hin und wieder kritisch zu beäugen. Zwar ist es richtig, dass moderne Haushaltsgeräte eine größere Energieeffizienz erreichen, es ist jedoch ebenso wichtig, dass auch das persönliche Verhalten im Einklang damit steht. Mit diesen Hilfestellung ist es möglich jährlich rund 300€ an Stromkosten zu sparen.

Ich selbst habe bei mir zu Hause nur noch Steckdosenleisten*, welche mit einem Kippschalter ausgestattet sind. Beim Verlassen des Hauses, schalte ich alle Steckdosen aus. Aber auch das Ausschalten von nicht benötigten Lampen kann eine enorme Menge an Geld sparen. Zudem bietet es sich an auf LED Lampen umzustellen, da diese wesentlich weniger Energie verbrauchen als ihre Vorgänger. Hierbei darf man natürlich nicht vergessen, dass sich die Farbe, Wärme und Lichtstrahlung bei LED Lampen deutlich unterscheidet.

 

Viele Grüße

Stefan

 

 

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2 Kommentare
  1. Hagebutte
    Hagebutte sagte:

    Ergänzend zu den Tipps:
    – Ja, die weisse Ware verbraucht gerne mal viel Strom. Dennoch ist es in den meistne Fällen auf den erhöhten Stromverbruach zu pfeifen und gegenzurechnen wie lange ein Altgerät noch betrieben werden kann bevor die erhöhten Kosten reinkommen. Ein altes Auto verbraucht auch gerne mal mehr, dennoch ist es wirtschaftlicher ein Auto „aufzufahren“. Eine gute alte Waschmaschine von Miele würde ich solange benutzen bis die Reparatur unwirtschaftlich ist. Dann kann man immer noch wechseln.
    – Zum Standby: Der Verbrauch von Standby ist inbesondere bei allen Neugeräten die der EU Richtline unterliegen massiv gesenkt worden. Mein Fernseher und meine Stereo Anlage verbrauchen unten 1Watt im Standby. Der Empfänger meiner Funksteckdose verbraucht mehr Strom. Desweiteren sollte man bedenken, dass insbesondere ältere Sicherungen bei großen Multimedia-Steckerleisten rausspringen wenn man so eine 12-fach Steckdosenleiste ans Netz klemmt. Desweiteren altern auch manche Trafos schneller wenn diese wieder ans Netz gehen statt immer im Netz zu bleiben.

    Antworten
    • Stefan
      Stefan sagte:

      Guten Tag Hagebutte,
      Super Hinweise. Der Stromvebrrauch von manchen Geräten sinkt in meinen Augen auch immer weiter, sodass ein Wechsel nicht wirklich notwendig ist.
      Ich glaube meine Geräte erfüllen die neuen Anforderungen an die Standbyrichtlinien noch nicht.
      Mit der Zeit verschwinden diese Altgeräte aber denke ich aus den Haushalten.
      Viele Grüße
      Stefan

      Antworten

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