Blogparade: Zeit ist Geld aber auch Leben

Zeit ist Geld

Die Blogparade zum Thema: Zeit ist Geld

Der Finanzfisch hat am 18.11.2017 auf seinem Blog den Aufruf zur Blogparade mit dem Thema Zeit ist Geld gestartet.

Diesem Aufruf möchte ich natürlich nachkommen und dir meine Gedanken zu diesem Thema eröffnen.

 

Das höchste Gut

Wir Menschen haben leider eine begrenzte Zeit, die uns im Leben zur Verfügung steht. Das Leben kann sehr frühzeitig durch einen Unfall oder eine Krankheit beendet werden. Zeit ist somit das kostbarste im Leben was wir haben und diese Tatsache sollten wir uns jeden Tag vor Augen führen. Wir werden älter, bekommen Falten und langsam vergeht die Essenz des Lebens in uns.

Man sollte die Zeit, die einem zur Verfügung steht deutlich mehr zu schätzen wissen und diese auch vollkommen auskosten. Es gibt zu diesem Thema auch ein Buch, in dem Menschen kurz vor ihrem Tod Dinge ansprechen, die sie nie erlebt haben oder gerne geändert hätten. Muss es erst soweit kommen?

Ich bin der Meinung, dass jede freie Minute im Lebens ausgekostet werden sollte. Menschen werden kommen und auch wieder gehen. Fremde Länder und Städte können bereist werden.

Das was bleibt sind die Erinnerungen – positive wie negative. Seine Zeit mir Vorurteilen und negativen Gedanken zu verschwenden ergibt in meinen Augen keinen Sinn. Vielmehr sollte man in den schlechten Phasen des Lebens, die immer mal wieder kommen und auch wieder gehen werden, bereit sein, diesen Phasen mit Mut, Motivation und Kreativität zu begegnen. Dies erfordert natürlich eine unheimliche Stärke im mentalen Bereich, die man trainieren kann.

Auch die Investition von Zeit in die Familie kann ein sehr starkes soziales Band knüpfen.

 

Der Faktor Zeit

In jeder Handlung steckt etwas unserer Lebenszeit. Alles was wir tun erfordert eine Bezahlung in Form von Zeit. Somit steht Konsum auch in einem vielleicht sehr kleinen Zusammenhang zum Thema Zeit ist Geld. Das Thema Konsum und das Geld, welches du durch Konsum verlierst wurde auf meinem Blog schon des Öfteren behandelt. Doch sind wir uns eigentlich bewusst, wie viel Zeit wir in die Anschaffung neuer Gegenstände stecken?

Ich bin der Meinung, dass jede Anschaffung einen nicht nur im Moment vor dem Kauf Zeit kostet, sondern auch danach und fortwährend regelmäßig etwas von deiner Zeit in diese Anschaffung gesteckt wird. Punkte, die man hier im Zusammenhang nennen kann sind die Benutzung des Gegenstandes, die Pflege oder auch wenn es nur das verbringen an einen anderen Ort ist.

An dieser Stelle könnte man den Trend hin zum Minimalismus ansprechen. Für mich hatte das aussortieren meines Hab und Gutes vor einigen Jahren weniger den Sinn minimalistisch zu leben. Ich wollte lediglich einmal ausmisten und die Sachen loswerden, die absolut nicht mehr benötigt werden. Anschaffungen binden zudem einen Teil deiner Gedanken und belasten so einen Teil deiner freien Zeit.

 

Zeit und Geld

Der Zusammenhang zwischen Zeit und Geld gehört zu den Grundlagen der finanziellen Bildung. Dein Lohn setzt sich aus dem Produkt von Zeit in Form von Stunden und Geld pro Stunde zusammen. Diese Konstellation entsteht in jedem normalen Arbeitsverhältnis, bei dem du 40 Stunden pro Woche tätig bist.

Man könnte die Aussage Zeit ist Geld auch so interpretieren, dass du dir in deiner freien Zeit einen Nebenjobs suchst und somit dein Einkommen steigt.

In meinen Augen ergibt es jedoch Sinn, sich von dem Konstrukt: Lohn=Zeit*Geld/Zeit zu lösen. Dies kannst du nur erreichen, in dem du dir ein automatisiertes System errichtest. Dieses System kann das Anbieten einer Dienstleistung oder das Investieren von Geld in verschiedene Anlageassets sein. Dennoch denke, dass eine Dienstleistung auch irgendwo gemanagt werden muss und somit trotzdem Zeit in Anspruch nimmt. Bei den Anlagen erhältst du dann einen Zins, Dividende oder einen Mietzins. Hierbei gibt es viele Möglichkeiten, dich von dem Ursprungssystem los zu lösen.

Beim Anlegen von Geld ist der Zeiteinsatz nicht sonderlich hoch. Ich selbst habe im letzten Jahr durch meinen Auslandsaufenthalt von den Dividenden die mir in der Zeit zugeflossen sind profitiert. Ich musste mich um nichts kümmern und konnte mich entspannt zurücklehnen.

Wie stark dieser Effekt oder die zufließenden Erträge sind, liegt an dir selbst. Wenn du viel Geld investieren kannst und auch bereit bist ein Risiko auf dich zu nehmen, dann lässt sich hier schon ein ordentliches Zubrot im Monat erwirtschaften.

Aber nicht nur für dich als Individuum ist Zeit = Geld. Für deinen Arbeitgeber ist Zeit und Geld ebenso wertvoll.  Im Endeffekt geht es hier sogar um deinen Lohn, der ja irgendwie bezahlt werden möchte. Hier kommt es also auf deine Produktivität an, dass du als Arbeitnehmer deinem Arbeitgeber ordentliche Umsätze einbringst. Dies unter Betrachtung der Wirtschaftlichkeit und einem guten Ressourceneinsatz, sodass am Ende noch ein Gewinn entsteht.

 

Schlusswort

Es braucht natürlich seine Zeit, bis du vielleicht einen Großteil deines Einkommens durch einen passives Einkommensstrom aufgebaut hast. Die Loslösung aus deinem 9 to 5 Job wird etwas dauern. Selbst wenn du es nicht schaffst komplett aus dem aktiven Arbeitsleben aus zu scheiden, wirst du durch regelmäßiges Investieren dein Einkommen durch externe Erträge steigern.

Ein weiterer Weg, den du bitte nie vergessen solltest, ist die Steigerung deines Humankapitals. Der Weg in ein Fernstudium ist gar nicht so schwierig. Ein Abitur lässt sich auch in Abendschule nachholen. Dadurch steigt deinen Stundenlohn. Wenn du mit deinem bisherigen Lohn zudem super ausgekommen bist, wieso dann nicht die Steigerung investieren.

Am Ende liegt es an dir, was du aus der Erkenntnis vom Zusammenhang Zeit und Geld machst. Auch hier gilt, dass du den ersten Stein werfen musst, um deinen Schneeball zu formen und ins Rollen zu bringen. Einfach wird es mit Sicherheit nicht. Aber vor dir liegt ein interessanter Weg mit vielen unbekannten Erfahrungen.

Verschwende deine Zeit nur nicht weiter mit unnützem Zeug, denn Zeit ist Geld und irgendwo auch Leben.

 

Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, dann kannst du gerne in den Kommentaren mit mir darüber diskutieren oder auch eigene Punkte und Sichtweisen anmerken.

 

Beste Grüße

Stefan

4 Kommentare
  1. Thomas von Divdepot
    Thomas von Divdepot says:

    Hallo Stefan,

    ich habe auch bei der Blogparade mitgemacht und komme zu einem ähnlichen Ergebnis. Das größte „Problem“ ist, dass die meisten Menschen gar nicht merken wie sehr sie ihre Zeit – das Wertvollste was jeder besitzt – monetisieren.
    Da braucht man nur mal umrechnen wieviel eine Stunde Zeit in Geld ausgedrückt wert ist. Da wird mir immer ganz schlecht. Jedenfalls freue ich mich mit meiner Dividendenstrategie, dass immer mehr Geld im Monat für mich arbeitet und entsprechend die Liquidität laufend zurück fließt.
    Ich bin gespannt ob 10 Jahre sparen ausreichen, um dann meine Zeit „frei“ mit dem zu verbringen was Spaß macht.
    Hast du dir ein Zeitfenster gesetzt um dein Ziel zu erreichen?

    Grüße Thomas

    Antworten
    • Stefan
      Stefan says:

      Hallo Thomas,
      Ich persönlich gehe sehr gerne arbeiten. Dennoch möchte ich im Alter etwas mehr finanzielle Freiheiten genießen als dies mit der normalen staatlichen Rente möglich sein wird. Wenn ich mit 50 schon etwas kürzer treten kann, wäre dies ein schöner Erfolg. Es gibt hierbei jedoch auch viele Eventualitäten, die man nicht eingrenzen kann.
      Beste Grüße
      Stefan

      Antworten
  2. Bergfahrten
    Bergfahrten says:

    Hallo Stefan,
    danke für deinen Blog und diesen interessanten Beitrag zum Thema „Zeit“.
    Ich habe mir auch ein paar Beiträge durchgelesen – du hast sicher jetzt in jungen Jahren schon einen wichtige Schritte richtig gemacht 👍
    Dabei ist es gar nicht so wichtig in welche Wertpapiere man investiert, ausgenommen natürlich dass dass es sichere Investments sind und man dabei auch keinen emotionalen Stess bekommt. Wichtig ist vor einem Kauf einfach überlegen ob man sich an dieser Firma langfristig beteiligen möchte.
    Und da sind wir wieder bei der Zeit. Nach deinem erfolgreichen Start wünsche ich dir nun Erfolge und vor allem Ausdauer! Wie ich gesehen habe läufst du – das investieren ist ein Marathon, also rechne besser mit vielleicht 42 Jahren und kein Sprint.
    Es gibt Träumer die in 7 Jahren Millionär sein wollen oder mit 30 die finanzielle Freiheit erreichen wollen – das klappt nur mit einer Erbschaft oder einer Heirat 😉
    Alles Gute für 2018 und viel Erfolg weiterhin!
    Viele Grüße
    Bergfahrten

    Antworten
    • Stefan
      Stefan says:

      Hallo Bergfahrten,
      Vielen Dank für deinen motivierenden Kommentar und deinen Zuspruch.
      In 7 Jahren werde ich dies denke ich nicht schaffen. Mit 30 wird das Ziel der finanziellen Freiheit ebenfalls sehr sportlich zu erreichen sein, da ich schon 28 bin.
      Ich gehe das ganze entspannt mit einem gesunden Ehrgeiz an, ohne mich selbst dabei zu verlieren.
      Das jähr 2017 war ja schon sehr gut und ich denke, dass ich mich im Jahr 2018 übertreffen werde.
      Beste Grüße
      Stefan

      Antworten

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